Patrich J. Kloucek und Martin Schleske, zwei Geigenbauer, zwei Bücher – und zwei Sensationen

Schleske, Martin: Der Klang. Vom unerhörten Sinn des Lebens, München: Kösel 2012, 6. Auflage, 351 Seiten

homepage URL https://www.schleske.de/

video Suchergebnis “Martin Schleske” URL https://www.youtube.com/results?search_query=Martin+Schleske

“Martin Schleske” in Wikipedia DE URL https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schleske

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Kloucek, Patrick J.: Ein Klang wie Silberglöckchen. Stradivaris Geheimnis; Regensburg: Spielberg-Verlag 2014, 153 Seiten

homepage URL https://geigenbau-kloucek.de/

video 1 URL https://www.youtube.com/watch?v=NJcu-bsWXA0

video 2 URL https://www.youtube.com/watch?v=SxF_DeMr6TE

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Buike-Kurzkommentar:

Martin Schleske hat den Weg gewählt und ein ZWEITSTUDIUM als Ingenieur gemacht – und mit HEUTIGEN physikalischen Methoden tatsächlich Geigen mit einem Klangpotenzial geschaffen, das es – sozusagen – bei Stradivari noch gar nicht gab! Martin Schleske ist zum Beispiel von dem deutschen Paganini-Spezialisten INGOLF TURBAN  getestet worden.

Patrick Kloucez dagegen hat nach ARBEITSMETHODEN der Stradivari-Epoche GEFORSCHT und in SELTSAMEN Manuskripten SELTSAME Informationen ausgewertet. Nebenbei hat er noch einge (Hörensagen-)GLAUBENSSÄTZE über Stradivari über den Haufen geworfen: Stradivari und seine Kolelgen ahben zum Beispiel keienswegs nur auf JAHRELANGES AUSTROCKNEN von SPEZIELL ausgesuchtem Holz vertraut, sondern FRISCHES HOLZ RELATIV SCHNELL mit TINKTUREN IMPREGNIERT, eventuell sogar GERÄUCHERT, dann Geigen einer Art “Mumifikationsprozess” unterzogen, wobei ein MESSBARER GEWICHTSVERLUST des Holzes entsteht, aber die ERWORBENEN EIGENSCHAFTEN STABIL BLEIBEN. Das BESONDERE ist: WER SELBER GEIGEN BAUT, findet bei Kloucek GETESTE Experimente und HANDFESTE HINWEISE – und bietet sogar  seine CHEMISCHEN – oder soll ich sagen “alchemistischen” – AGENTIEN dem ernsthaften Interessenten zur Verwendung ineigenen Experimetnen an. Okay, da ist wohl auch ein gewisser Marcello Creti aus Sutri bei Rom erwähnt, der im Internet in youtube vorkommt, aber sonst kaum referenziert ist. Wie soll ich sagen: Kloucek gleitet KEINEWEGS in IRGENDEINEN “Esoterismus” ab, sondern hat das – zunächst – SELTSAME – EXPERIMENTIERT – und dabei das UNBRAUCHBARE AUSSORTIERT.  Okay, Kloucek ist Profi-Orchestermusiker, Geigenbauer der Exzellenzstufe und auch noch Heilpraktiker, aber ich denke, man kann das schon noch sauber unterscheiden, den KLANG der Kloucek – Geigen von dem übrigen Kloucek – wie man übrigens auch die WORTEXKURSE zu philosophisch-theologischen  Exkursen des Martin Schleske durchaus von dem KLANG SEINER GEIGEN unterscheiden  kann. Man erschrecke also nicht, wenn eine Geige durch solche Kloucek-Stradivari-Prozeduren ein DUNKLES Aussehen erhält und DEUTLICH WENIGER WIEGT als KONVENTIONELLE Instrumente. Das Zauberwort und Schlüsselwort heisst übrigens “MIKROSTRUKTUR” (des Holzes), die ANFÄNGT bei dem GEWACHSENEN Baum, der möglichst NICHT VOM BLITZ getroffen sein sollte – und dessen Stamm mit einer von Kloucek “wieder entdeckten” ALTEN METHODE GEPRÜFT werden kann AN ORT UND STELLE, und zwar am aufgebockten , bereits gefällten Stamm – so daß man sich keineswegs auf – nicht objectivierbare, nicht metrisierbare, nicht quantifizierbare  – “ERAHRUNGSWERTE” abstützen muß über sogenannte “Klinger”-Stämme und dergleichen.

Was kann man von BEIDEN lernen? Erstens: Das LERNEN über GEIGE ist noch lange nicht abgeschlossen oder an ein Ende gekommen! Zweitens: GETESTETE Spiritualität – jenseits aller esoterischen Exzesse – kann VORWÄRTS bringen, ohne daß man ins Bekloppte oder Psychpathische  abgleitet!

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*11.06.1953, Bremen, Germany - long years in Neuss/Germany