Tödllicher Lebensmittelbetrug – zu Ehren von Harvey W. Wiley

 

Tödllicher Lebensmittelbetrug – zu Ehren von  Harvey W. Wiley

Ich stolpere in arte-TV wieder einmal über eine sehenswerte DOKU, die eine halbe Kurs-Vorlesung ersetzt!

source: Gift auf dem Teller; arte-TV DOKU, Juli 2021 – URL https://www.arte.tv/de/videos/098844-000-A/gift-auf-dem-teller/ – arte Dokus sind nur begrenzt in arte verfügbar und tauchen danach meistens irgandwann irgendwie in youtube wieder auf – Diese Doku könnte zum Beispiel in ZDF-Mediathek sein …

Die Doku geht um den US-Chemiker Harley W. Wiley (1844-1830), der das erste LEBENSMITTELGESETZ von 1906 in den USA verursachte, der zweitens für die Installation der  FEDERAL FOOD AND DRUG ADMINSITRATION  mit verantwortlich war, jedoch die Lebensmittel-Gesetzgebung von 1938 nicht mehr erlebte. Die UNBESCHREIBLICHEN und ABSOLUT  MORALINFREIEN  VERBRECHEN der Lebensmittelindustrie haben damals hohe Wellen geschlagen bis hin zur Involvierung der US-Frauenrechtsbewegung. In Wileys Kampagnen schaltete sich auch der Schriftsteller Upton Sinclair (1878 – 1960) ein, der einen romanartigen Bericht schrieb über die UNGLAUBLICHEN Zustände in den Grossschlachtereien in Chicago, der sogar in Wikipedia einen eigene Wiki-page hat “Der Dschungel” / The Jungle  (1906). Man deckte auch auf, daß die “rätselhaften” Erkrankungen von US-Soldaten im spanisch-amerikansichen Krieg 1898 (um Kuba) keineswegs auf Kriegshandlungen zurückgingen, sondern verursacht waren durch KONSERVIERUNGSMITTEL in Konserven, darunter Borax, Salycilsäure (?) und FORMALDEHYD – und mit Formaldehyd kann man sogar Leichen ausgezeichnet konservieren!

Die Frage ist: Warum schreibe ich dazu, ist doch schon alles gesagt?

ERSTENS haben wir bis heute in der Euriopäischen Union eine LANGE Liste von ERLAUBTEN “Lebensmittel-Zusatzstoffen”,im Augenblick ungefähr 340 (sic!) – Aber WARUM? Wir haben doch eine ÜBERPRODUKTION an Lebensmitteln, die sogar MASSENWEISE WEGGEWORFEN wird, jedenfalls in Europa?! Well, die Sache ist die: Ich brauche ungefähr 340 Lebensmittel-Zusatzstoffe, wenn ich mir die WAHNWITZIGE AUFGABE stelle, eine Erdbeer-Marmelade herzustellen, in welcher a) die Menge von Erdbeeren DRASTISCH MINIMIERT ist und b) ein ZUSATZVERDIENST / Nebenverdienst erzielt wird mit ZUCKER.

ZWEITENS hat arte-TV dankenswerterweise eine ergänzende DOKU ausgestrahlt: Source: Dick, dicker, fettes Geld;  – Regie :Thierry de Lestrade – Sylvie Gilman – Land :Frankreich – Jahr :2020  – Herkunft :ARTE – URL https://www.arte.tv/de/videos/083970-000-A/dick-dicker-fettes-geld/    –  Wahrscheinlich liegt es an meinem bäuerlich schlichten Gehirn, daß ich diesen Film für meinen Privatgebrauch zusammengefasst habe zu einem einzigen Satz: Die  Konzerne Nestle, Kellogs und Coca Cola sind vor der UNO wegen Verbrechen gegen die Menschheit anzuklagen.

Drittens hat gerade kürzlich  die Landesregierung NRW einen Zukunftsplan für Landwirtschaft vorgelegt. source: Landwirtschaft 2030: NRW stellt Zukunftsplan vor; URL https://www.rind-schwein.de/brs-news/landwirtschaft-2030-nrw-stellt-zukunftsplan-vor.html – Wie soll ich höflich sagen: Ich habe in 1976 in NRW 8 Monate Landwirtschaftslehre gemacht – und mein damaliger Lehrbetrieb mit einem LANDWIRTSCHAFTSMEISTER als  Chef, den gibt es schon viele Jahre NICHT MEHR, und zwar WEGEN exakt dieser NRW-Landesregierung und deren Verzahnung mit der EU-Landwirtschafts-DIKTATUR!

Viertens haben wir noch eine arte-Doku unter dem Titel “Europas dreckige Ernte” – siehe ganz unten -, in der fein säuberlich analysiert ist,  wie das SYSTEM funktioniert, das aus der spanischen Provinz Almeria – die man vom Weltraum aus erkennen kann, weil dort sehr viele Plastik-Gewächshausdächer sind –  und aus Sizilien und  Kalabrien – in diesem italienischen Subsystem mit ungefähr 1 Million “Landarbeitern”, gerne auch sogenannte “Flüchtlinge und Asylanten”, gerne unter Obhut der Mafia – ein sehr grosser Teil des sogenannten “Frischobst- und Frisch-Gemüse-Bereichs” geliefert wird, der in den grossen Supermarktketten oft vorne am Eingang “platziert” ist – und zwar unter marketingtechnischer Spezial-Beleuchtung. – Mal eine Zahl zur Verdeutlichung: Früher – vor 30-40 Jahren –  wurde auf Kirsch- und Apfelplantagen in Deutschland 3 mal gespritzt im Jahr – heute wird bis zu 20mal im Jahr gespritzt! – Und In Spanien und Süd-Italien wird SELBSTVERSTÄNDLICH OHNE SCHUTZAUSRÜSTUNG und OHNE AUSBILDUNG gespritzt, also wahrscheinlich in FALSCHEN DOSIERUNGEN!

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Man würde jetzt als normaler Mensch wahrscheinlich mit EMPÖRUNG reagieren und AKTIONEN fordern. Aber ich bringe jetzt erstmal PERSÖNLICHE Reaktionsmöglichkeiten!

Ich zähle also auf, welche REAKTIONEN die hier berichteten Dokumentationen bei mir ausgelöst oder bekräftigt haben.

1. Ich habe meine Landwirtschaftsausbildung abgebrochen. (Schon damals, 1976, war der TIERARZT Dauergast im Kuh- und Schweinestall! Und das muss auch ein Tierarzt sein – jedenfalls eigentlich regulär  – weil da nämlich lauter gefährliche Substanzen eingesetzt werden!)

2. Ich habe meinen KUHMILCH-Konsum DRASTISCH vermindert. (Kuhmilch ist unter anderem eigentlich BABY-Nahrung für Tier-Babies!) Ich bin aber NICHT umgestiegen auf SOJAMILCH – weil die nämlich sehr wahrscheinlich gentechnsich verändert ist, sondern nehme jetzt so einmal die Woche oder so Hafermilch.

3. Ich gehe ERBARMUNGSLOS an der sogenannten Frischobst – und Frischgemüse-Abteilung VORBEI – und KAUFE DEN MSIT NICHT! (Verbrauchermacht durch BOYKOTT!) Da kann man nebenbei auch anständig GELD sparen, denn die haben dort FREUDENHAUSPREISE!

4. Ich achte jetzt  auf “Halbroh-Produkte”, die RELATIV WENIG von industriellen Verarbeitungsprozessen VERÄNDERT wurden, Haferflocken a la nature (also die billigsten in der schlechtesten Verpackung), Erbsen und Linsen zum selber Aufquellen.

5. Kartoffelchips und ÄHNLICHE und ZUCKER vermeide ich FAST ganz. ABER ich bin VORSICHTIG, NICHT ZUVIEL Zuckeraustausch-Stoffe zu nehmen, denn die sind möglicherweise auch nicht “rundum gesund”! 

6. Wasser aus dem Wasserkran ist aktuell mein heisser SPAR- und GESUNDHEITSTIPP! 

7. FLEISCHKONSUM STARK reduzieren auf ungefähr den Durchschnitt in den 1960iger Jahren!

8. Ebenfalls aus den 1960iger Jahren kommt mein Vorschlag: SELBERMACHEN, SELBER EINMACHEN, notfalls noch einmal Omas HAUSHALTLEHR-BÜCHER bei den Landfrauenschulen herauskramen – und MACHEN! Sogar BROT SELBER machen, denn dann kann man die AUFADDIERTEN ZUSATZ-CHEMIE drastisch reduzieren! (In INDUSTRIEBROT ist zum Beispiel ein Zusatzstoff enthalten, der aus MENSCHLICHEMHAAR gewonnen wird, damit die Teige “industriell fliessfähig” sind, was kürzlich in Israel heftige Debatten ausgelöst hat, weil man befürchtet, daß dadurch gegen RELIGIONSGEBOTE verstossen wird!). – Man kann heute auch Marmelade  mit 30%  Zucker SELBER machen – statt industriell 60-70 % Zucker!

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Selbstverständlich könnte man noch SEHR VIEL MEHR tun!

Wenn man zum Beispiel die  ZUCKERPRODUKTION aus Zuckerrüben und Rohrzucker SEHR HART verringern würde, würde SEHR VIEL ACKERFLÄCHE frei, um NAHRUNGSMITTEL gegen den HUNGER auf der Erde anzupflanzen! (Zucker ist nämlich KEIN NAhungsmittel, macht also NICHT SATT! Man kann allerdings Zucker HERZLICH SATT haben!)

Man könnte FIRMEN ZWANGSWEISE schliessen wegen VERBRECHEN gegen die Menschheit mit HUNDERTAUSENDFACHEN “langsamem Vergifttungsfällen” – Indikator: Statistik der sogenannten “Darmbeschwerden” -, zum Beispiel Coca Cola, zum Beispiel Monsanto.

Man könnte, wenn man schon Zukunftspläne hat für die Agrar-Betriebe, als erstes einmal dafür sorgen, daß die statistische Normalgrösse der  Betriebsgrösse in Deutschland auf 40-60 Hektar festgesetzt wird, daß Agrarbetriebe wieder Ehepartner finden (sic!), daß Agrarbetriebe NICHT HANDLANGER von KREISLAUFGESCHÄFTEN von AgrarMULTIS werden, wo also der Bauer ALLES AUS EINER HAND ZUKAUFEN muss.

Wir alle wissen: Das ist REIN THEORETISCHES GEPLAPPER, das GAR NICHTS BEWIRKT – ausser daß wir KEINE ALTERNATIVEN mehr haben als tatsächlich industrielle Erdbeer-Marmelade zu kaufen, in der 60 % UND MEHR Zucker ist – und AFRIKANISCHES GEWÜRZHOLZ und solche Scherze!

Klingt UNWAHRSCHEINLICH, ist aber wahrscheinlich REALITÄTSNAH: Wer NEU lernen möchte, wie ECHTE Tomaten schmecken, muß entweder in die ARMEN Länder Europas fahren – Rumänien, Polen, Ungarn, Serbien – oder aber SELBER anbauen (notfalls auf dem Balkon)! Besonders holländische Industrietomaten wachsen OHNE ERDE in Nährstofflösung, wo FAST ALLES mit mit COMPUTER SCHALTUHREN gesteuert wird.

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Wenn meine Einschätzung SO  SEHR  NEGATIV ist, wenn ich NICHT GLAUBE, daß sich WIRKLICH etwas zum BESSEREN ändern kann, WARUM scheibe ich dann hier über Dokus, die letztlich so eine Art “gruseliges Entertainment” werden – eben WEIL sie NICHTS und ganz bestimmt NICHT GENUG bewirken?

Well, wir Christen haben eine ERWARTUNG einer APOKALYPSE, WO  GOTT HÖCHSTPERSÖNLICH ZURÜCKKOMMT  und wo END-ABRECHNUNG gehalten werden wird. Für diese ERWARTUNG einer ENDABRECHNUNG für die MILLIONENFACH von ABSOLUT  SKRUPELLOSEN und MORALINFREIEN Geschäftemachern absichtlich geschädigte Menschheit habe ich gerade eben sozusagen ein PROTOKOLL für die ANKLAGEERHEBUNG zusamemngestellt.

Karma, Dharma und Totengericht: Wie kann man bloss so blöde sein, das für UNWICHTIG zu halten?! Denn, folks, was ich hier aufsummiert habe, KANN ÜBERHAUPT nur FÜRCHTERLICHE Folgen haben – und zwar für die VERURSACHER von alledem, welche INTELLIGENTE MINDERHEITSELITEN sind, die ENTSCHIEDEN haben, daß sie viele Millionen Menschen  durch DEGENERIERTE LEBENSMITTEL aus primitiver GewinnGIER DAUERHAFT KRANK MACHEN DÜRFEN! 

(Nestle verkauft seit einigen Jahren sehr PROFITABEL “Tütensuppen” in SLUMS in Brasilien, wo der ERNÄHUNGWERT stark minimiert ist, aber der GEWINN für “chemische Geschmacksstoffe” ganz ausserordentlich gut!)

In diesem Sinne: Guten Appetit! 

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DOKUMENT”Europas dreckige Ernte”; in Bayerischer Rundfunk BR / ARD URL https://web.br.de/interaktiv/dreckige-ernte/    (war auch schon in arte und ist wahrscheinlich auch irgendwo in youtube)

ZITATANFANG 

>> Frisches Obst und Gemüse zu günstigen Preisen – die Supermarkt­regale sind voll davon. Doch hinter preis­werten Tomaten, Gurken, Orangen steckt oft großes Leid: Zehn­tausende Flüchtlinge und Migranten werden in Spanien und Italien brutal ausgebeutet und versklavt. Auch die Mafia mischt mit. Kontroll­behörden versagen, der Handel schaut weg. Die EU unterstützt sogar das menschen­verachtende System mit millionen­schweren Subventionen.

– Eine Recherche von Vanessa Lünenschloß und Jan Zimmermann

 Sie kommen in der Hoffnung auf ein besseres Leben: Zehn­tausende Afrikaner suchen in der Land­wirtschaft in Spanien und Italien Arbeit. Durch die hohen Flüchtlings­zahlen steigt der Konkurrenz­druck. Viele Land­wirte und Grund­besitzer nutzen die Not der Arbeits­suchenden skrupellos aus.

Sklaverei und Slums in Europa

Im spanischen Almería, dem weltweit größten Obst- und Gemüse­anbau­gebiet mit Gewächs­häusern, verdienen viele Erntehelfer nur 25 Euro am Tag, obwohl der Tariflohn rund 47 Euro als Minimum vorschreibt und die Arbeiter täglich bis zu 14 Stunden schuften. Neben den viel zu niedrigen Löhnen sind Verstöße gegen Arbeitsschutz­auflagen, Betrug mit Sozial­abgaben und Schikane zu beobachten. Die Tagelöhner klagen über den Einsatz von giftigen Spritz­mitteln ohne Schutz­kleidung. Dabei sind Ganzkörper­schutzanzüge und eine spezielle Ausbildung für das Spritzen der Gift­stoffe gesetzlich vorgeschrieben.

 Gewerkschaften und Flüchtlings­organisationen sprechen von “moderner Sklaverei”. Zehn­tausende Feld­arbeiter leiden darunter. Sie leben in Slums ohne Wasser und Strom. In Spanien gibt es dutzende sogenannte Chabolas, in denen die Arbeiter in selbst­gebauten Hütten aus Müll leben. Ernte­helfer in Italien hausen oft in großen illegalen Zelt­städten. Es herrschen menschen­unwürdige Zustände. Die Lebens- und Arbeits­bedingungen machen die meisten Flüchtlinge körperlich und psychisch krank, berichten Ärzte und Hilfs­organisationen vor Ort

 

Die Mafia verdient am Leid

In Italien organisieren zudem kriminelle Banden die Vermittlung der Feld­arbeiter. Sogenannte Caporali rekrutieren die Arbeiter in Flüchtlings­einrichtungen oder auf Arbeiter­strichen, machen sie von sich abhängig und knüpfen den Ernte­helfern einen Teil des Lohns ab. In vielen Fällen steckt die Mafia dahinter, bestätigen Polizei und Staats­anwaltschaft. Vor allem der Mafia-­Clan ‘Ndrangheta verdient an der Ausbeutung.

 

EU-Millionen für Ausbeuter

Nach BR Recherche und der BR-Redaktion Wirtschaft und Soziales kassieren spanische und italienische Ausbeuter­firmen millionen­schwere EU-Subventionen. Allein ein Gemüse­betrieb in der spanischen Provinz Almería hat in den vergangenen drei Jahren 3,4 Millionen Euro Förder­mittel erhalten, obwohl er gegen Lohn- und Arbeits­schutzregeln verstößt. Der Gewerkschaft liegen zahlreiche Beschwerden gegen den spanischen Tomaten­produzenten vor, der auch deutsche Super­märkte und Discounter beliefert. Recherchen in spanischen Daten­banken zeigen, dass noch weitere Firmen aus der Region Almería, bei denen es Missstände gibt, Subventionen in Millionen­höhe einstreichen. Somit fließen Steuer­gelder an Firmen, die Arbeiter ausbeuten.

Insgesamt 58 Milliarden Euro schüttet die EU jedes Jahr an Agrar­subventionen aus. Davon gehen rund 70 Prozent als Direkt­zahlungen an die Landwirte. Für jeden Hektar land­wirtschaftlicher Fläche gibt es Subventionen. Bei der Vergabe spielen Sozial­standards wie Arbeits­recht und Mindest­löhne keine Rolle. Mehrere Europa­politiker kritisieren das gegenüber dem BR scharf, darunter Martin Häusling von Bündnis 90/Die Grünen. Die EU-Kommission müsse das dringend ändern und die Auszahlung von EU-Geldern in Ländern wie Italien und Spanien stärker kontrollieren. Der CDU-Europa­abgeordnete Karl-Heinz Florenz fordert, bei belegten Miss­ständen Subventionen sofort zu kürzen. EU-Agrar­kommissar Phil Hogan sieht auf Nachfrage allerdings keinen Handlungs­bedarf – auch nicht im Subventions­programm für die kommenden Jahre, das derzeit ausgearbeitet wird.

Preisdumping der Supermärkte

Die Ware der kritisierten Land­wirte und Anbau­betriebe landet in Deutschland, insbesondere in den Regalen der großen Supermarkt­ketten. Nach den Recherchen sind Produkte aus Betrieben, die Arbeiter ausbeuten, in den Geschäften von Edeka, Rewe, Real, Penny und Lidl gefunden worden.

 

Bauern aus Almería berichten von einem massiven Preis­druck und beklagen: Die deutschen Händler seien die größten Preisdrücker. Laut der Hilfs­organisation Oxfam können viele Produzenten ihre Kosten nicht mehr decken. Dieser Druck werde in voller Härte an die Ernte­helfer weiter­gegeben und sei ein Haupt­grund für die Ausbeutung der Arbeiter.

Die großen deutschen Supermarkt­ketten weisen die Verantwortung von sich. Auf Anfrage distanzieren sie sich von Arbeitsrechts­verletzungen und berufen sich auf das Zertifikat GobalG.A.P. Die Anbau­betriebe würden danach vor Ort auf Miss­stände kontrolliert. Da jedoch bereits in der Vergangenheit in zertifizierten Betrieben Probleme dokumentiert wurden, steht GlobalG.A.P. in der Kritik. Es handelt sich zudem um ein Label, das die Handels­branche selbst finanziert.

Über das Projekt

„Europas dreckige Ernte – Das Leid hinter dem Geschäft mit Obst und Gemüse“ ist ein Projekt von BR Recherche/BR Data und der Redaktion Wirtschaft und Soziales.

Autoren: Vanessa Lünenschloß, Jan Zimmermann

Redaktion: Astrid Freyeisen, Dieter Lehner, Verena Nierle, Ingo Lierheimer, Carl-Hermann Diekmann
Grafik: Jan-Marco Rodenbrock-Wesselmann
Entwicklung: Steffen Kühne <<

 

ZITATENDE

Buike Science And Music

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*11.06.1953, Bremen, Germany - long years in Neuss/Germany