Info2-Orthodoxie-Anfänger, deutsch: Warum stolpert der Mensch immer noch über Gott?

Warum stolpert der Mensch immer noch über Gott? – Zum sogenannten “Gottesproblem” für deutschsprachige Orthodoxie-Anfänger

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INHALT

1.Einleitung

2.Hauptteil

  • 2.1 Haben Tiere ein “Gottes-Problem”?
  • 2.2 Das Aussterben der Katholiken und Evangelischen, die neue Religion des “GAR NICHTS” und evangelische Pfarrer, die öffentlich verkünden, daß sie nicht an Gott glauben
  • 2.3 Glauben die heutigen Jesuiten an Gott – oder an Karl Marx? Oder sind die “Freimaurer” die eigentliche Religion Europas?
  • 2.4 Europa versucht es OHNE GOTT – aber ab 1990 ist in OST-Europa ein christliches und oft orthodoxes REVIVAL – und keiner weiß warum
  • 2.5 “Philosophische Anekdoten” – bei Kindern und bei “kindlichen Erwachsenen”
  • 2.6 Wer bestimmt, wer Christ sein soll?
  • 2.7 Die seltsamen BEDINGUNGEN des Gottmenschen Jesus Christus an die menschliche LEIB-SEELE

2.8 Ausflüge in die Geschichte

  • 2.8.1 – HISTORY 1 – Monotheismus hat es nie gegeben und Monotheismus ist UNNÖTIG
  • 2.8.2 – HISTORY 2 – Warum ist “Gott” im Alten Testament ein PLURAL, eine     Mehrzahl? Das Problem der Eloh-im und Nefi-lim – und NOCH EIN ARGUMENT gegen Monotheismus
  • 2.8.3 – HISTORY 3: aristotelische Gottesbeweise mit formallogischer Präzision wie bei Computern heute
  • 2.8.4 – HISTORY 4:  Bilderstreit des (byzantinischen)  IKONOKLASMUS  726-845 n. Chr.
  • 2.8.5 – HISTORY 5:  “filioque”-Streit 1054 n. Chr.
  • 2.8.6 – History 6: Die unglaubliche Story der angeblichen “4 solas” und 4-Basta-Prinzipien des Martin Luther. Oder: die ZWEITE GROSSE GEISTIGE SPALTUNG EUROPAS, die BIS HEUTE WIRKT.

3. Schluß – Ausblick:
3.1 Mediumismus und Parapsychologie sind NICHT das Ziel der ALTEN Religionen, auch nicht Wundertun und auch nicht  Erwerb sogenannter “magischer Kräfte” (siddhis)
3.2 Disco-Nightfever in Kirchen mit etwas Rest-Cannabis und Microdosing für die technologischen Eliten und Rauschgift für die Regierung: DAS HAT SCHON BEI HITLER NICHT GEKLAPPT, jedenfalls nicht wirklich
3.3 Der dritte Tempel von Jerusalem, virtuelle Realität inclusive „lebensechtem Sex mit KI-Robots“ und die Gefahr einer kosmischen Rückkopplungsschleife mit der Sonne

 

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1. Einleitung

1. 1 Dieser kleine Überblick ist KEINE Problemlösung, sondern gibt eine Art Überblick, was ich selbst zum Gottesproblem herausgefunden habe. Wir sind ÜBERRASCHT: Warum soll man RELIGION LERNEN? Weiß ich auch nicht, aber was ich weiß ist folgendes: Bei den aramäischen Hebräern war das LERNEN der heiligen Schriften PFLICHT und  der ORT, wo dieses gemeinsame Lernen geschah, wurde mit einem JIDDISCHEN Wort als “Schul” oder “Lehrschul” bezeichnet, welche es im gesamten ASCHKENASISCHEN Judentum des 18. und 19. Jahrhunderts besonders in Polen, Litauen und in  Groß-Russland, das man heute Ukraine nennt, gab, jedenfalls solange bis die deutschen NAZIS fast alle Juden in den GASKAMMERN und NAZI-KZs umgebracht hatten – sagen wir versuchsweise, weil KULTURBANAUSEN durch irgendetwas wie “Schule” sozusagen “in unerklärliche WUT geraten”. Bei den indischen erblichen Brahmanen ist das LEBENSLANGE LERNEN der heiligen Schriften der VEDEN – das sind SEHR VIELE “alte Bücher! – sogar KASTENPFLICHT.  Also kurz und gut: Auch ich habe fast immer gelernt – aber leider wird das, was ich herausgefunden habe, wahrscheinlich  überall anecken. Allerdings ist es deswegen auch nicht so langweilig, wie anderes klug sein wollendes Zeug! Aber keine Angst, ich beteilige mich hier nicht an dem modernen “Seelen-Striptease” oder an autobiographischen Belanglosigkeiten und Banalitäten. Jedoch möchte ich vorab an das Ägypten-Kapitel in dem alten Buch “Historien”  des alten Griechen HERODOT erinnern, wo Herodot sozusagen ständig sinngemäß wiederholt: “Darüber kann ich nichts sagen, denn hier handelt es sich um Mysterien!”. (Sozusagen: Herodot bietet uns also mehr oder weniger “gepflegten Touristen-Tratsch” …)

1.2 Damit haben wir bereits eine FUNDAMENTAL-AUSSAGE: Religion der Griechen, der Ägypter und der ERSTEN Christen ist MYSTERIEN-Religion, wo es GEHEIMNISVOLLES gibt, wo nicht alles gesagt wird, nicht gesagt werden kann und nicht gesagt zu werden braucht.  Ich wiederhole , weil die  heutigen WESTLICHEN Christen Europas es schon fast ganz vergessen haben: Die 7 Sakramente der älteren Christen sind eine Fortsetzung der ägyptischen “7 Stufen der Einweihung” – und damit ist bereits eine ZWEITE WICHTIGE EIGENSCHAFT von älterem Christentum benannt: ALTES Christentum ist eine STUFENWEISE EINWEIHUNG – und zwar ein bischen komplexer als die INITIATIONEN bei indigenen und öfter sogar illiteraten “Volksstämmen”, wo Mündlichkeit vorherrscht und Bücher oder sonstige ERINNERUNGSMETHODEN fast ganz unbekannt sind. Aber Obacht: INITIATIONSRITEN – insbesondere der Pubertät auf dem Weg zur biologischen Geschlechtsreife – und JARESZEITLICHE Festival-Riten zum Beispiel mit thematischen Bezügen zu “Tod, Wiedergburt und Auferstehung”  IN DER NATUR werden in etlichen HOCH-Religionen weit übertroffen von eigentlichen Annäherungen der STERBLICHEN an die “ÜBERMENSCHLICHEN” Bereiche. Es muß nicht betont werden: Wo solche “übermenschlichen Bezirke” bestritten oder abgelehnt oder verneint werden – wie zum Beispiel in einigen Typen des MILITANTEN ATHEISMUS (der Französischen Revolution und der kommunistisch-sozialistischen Marxisten), da benötigt man kein LERNEN der RELIGIONSGESCHICHTE mehr, was eine kleine Hochnäsigkeit beinhaltet: Ich wenistens  halte es für übertriebenen Optimismus, wenn der MILITANTE ATHEISMUS EUROPAS meint, er könne neuerdings OHNE seine VORGESCHICHTE und ohne seine VORLÄUFER auskommen wollen.

1.3  Bei der Arbeit an diesem Aufsatz fällt mir auf, daß orthodoxe Christen und westliche Christen SEHR UNTERSCHIEDLICH mit dem sogenannten Gottesproblem “umgehen”. Vereinfacht gesagt: Der westlich sozialisierte Mensch “braucht” Aufsätze und anderes Gehirnsfutter – der “ostchristliche Mensch” hingegen weit weniger. In der Orthodoxie und bei den orientalischen Kirchen  finden wir aber nicht nur ein gewisses MISSTRAUEN gegen Bücher – trotz des auch in Orthodoxie für SEHR NÖTIG erachteten LERNENS -, sondern wir finden eine ganz andere WICHTIGKEIT des PERSONALEN Lernens, erstens bei Priestern, die mit “Vater” angeredet werden, und zweitens bei “ÄLTESTEN”, die im Russischen “Staretz” genannt werden und im Griechishen “Gerontos” und auf Englisch “Elder”. Es fällt auf: Im Bereich des östlichen Christentums finden wir fast nie WEIBLICHE “Älteste”, aber natürlich ausreichend viele “heilige Frauen”. Diese Beobachtungen enthalten bereits eine Art Behauptung, ähnlich wie: BÜCHER sind schön und gut, aber was eigentlich gebraucht wird und was NACH – oder parallel – mit den Büchern kommt, ist das LEBEN – und wie man es halbwegs gescheit meistern könnte. Weil jedermann es oft vorzieht, bloß im eigenen Saft zu brutzeln, fällt meistens gar nicht mehr auf, daß im Christentum eine STARKE Parallele besteht zur “Guru-Tschela”-Methode in Hinduismus und Buddhismus, also zum LERNEN durch MITLEBEN und TRAINING des SCHÜLERS bei einem MEISTER. Ich darf etwas belustigt hinweisen, daß die heutige akademische Titelbezeichnung “Magister” wörtlich zu übersetzen wäre mit “Meister” … Ich brauche nicht extra zu erwähnen, dass nicht nur Schüler FEHLER haben, sondern auch MEISTER keineswegs immer  “engelgleiche Vollkommenheit” darbieten, ja, daß man TIERISCH AUFPASSEN muß, daß es nicht zu FORTSCHRITTSHEMMENDEN SPIRITUELLEN und sonstigen ABHÄNGIGKEITEN gerade auch im Bereich der Religion kommt und gerade und besonders auch dort, wo das Philosophische ins Platt-Biologische umschlägt, zum Beispel überall dort, wo das weibliche Geschlecht beteiligt ist – und plötzlich dieses “seltsame Knistern” anfängt, das nur sehr unerfahrende Männer für Philosophie halten!

1.4 Es gibt einen zweiten Bereich, wo in der Orthodoxie und  in den orientalischen Kirchen sich ein STARKER PERSONALER Faktor erhalten hat:  Im ostchristlichen Bereich “lernt” man dadurch, daß man ganz einfach und so wie man gerade ist, GOTTESDIENSTE BESUCHT und dadurch automatisch und sofort sich mit einer “orthodoxen GEMEINDE” irgendwie “auseinandersetzen” muß – und “orthodoxe Gemeinden” zeigen OFT sehr ähnliche “Unarten”, welche Bildungsbürger genauso abschrecken wie in westlichen Umgebungen. Noch recht frisch las ich kürzlich im Buch eines rumänisch-orthodoxen Metropoliten: Orthodoxe Gemeinden zeigen OFT Tendenzen zu “Abschottung” – manchmal womöglich mit leicht “sektiererischer Tendenz” – welche AUSGRENZT und NICHT EINLÄDT. Andere Tendenzen in orthodoxen Gemeinden allerdings sind recht ähnlich denen, die man aus dem Bereich des Katholischen bis zum Überdruss kennt: Orthodoxe Gemeinden haben OFT FINANZPROBLEME, weil es dort keine staatliche Kirchensteuer wie in Deutschland gibt, was allerdings keineswegs verhinderte, daß ich einmal einen orthodoxen Priester traf, der seine Familie als eine Art “Klein-Untenehmer im Nebenberuf” durchzubringen versuchte und einen anderen, der Mercedes fuhr, allerdings sozusagen einen “mittleren Familien-SUV”. Auch habe ich erzählen hören, daß sich der “alte orthodoxe Brauch”, daß ehrwürdige Bischöfe gelegentlich miteinander raufen wie die Schulbuben, sich bis auf den heutigen Tag erhalten haben soll, was offenbar je nach Typ unterschiedlich BEWERTET wird. Wie soll ich sagen: Manchmal gefällt mir dieser Wechsel vom “Schlagabtausch der Argumente” zu praktischem “Schlagabtausch mit den Fäusten” besser, als diese in “europäischen religiösen Milieus” öfter zu beobachtenden “feinen Gemeinheiten” mit denen sich “intelligente Brillenschlangen” gegenseitig piesacken!

1.5 Allerdings macht der ostchristliche “Weg der PRAXIS” auch SINN, denn die praktische Begegnung mit Orthodoxie ist für westliche Menschen OFT verbunden mit einem KULTURSCHOCK, denn es sind  VIELE Dinge sehr viel ANDERS als in westlichen GEWOHNHEITEN. Zum Beispiel sind orthodoxe Gottesdienste verbunden mit STUNDENLANGEM STEHEN – und irgendetwas wie die “moderne 15-Minuten-Messe” der heutigen europäschen Katholiken habe ich dort noch nie erlebt.

1.6 Man stößt im älteren Christentum immer mal wieder auf ÜBERRASCHUNGEN und die allerseltsamsten Wunder, welche uns Menschen sofort klarmachen , wer der “grösste Spassvogel im Universum” ist – und ausserdem belehren, wie nutzlos alles blosse Menschenmachwerk ist, zum Beipiel auch dieser Aufsatz. Ich greife hier auf den Fall der BILOKATION der Äbtissin Maria (de Jesus)  de Agreda (1602-1665) aus Spanien, welche nämlich niemals ihr Kloster in Spanien verliess und TROTZDEM BIS HEUTE erinnert wird als MISSIONARIN der Indios in NEW MEXIKO (in den heutigen USA, aber damals eine spanische Kolonie), welche sie nämlich durch “Bilokation” (=Erscheinen an zwei Orten geichzeitig) unterrichte, wobei sie immer pünktlich zum Anfang der Morgengebete in ihrem Kloster in Spanien “zurück” war.

So to say: In any case of doubt regarding this my trial for  elaboration, try to ask St. Maria de Agread DIRECTLY- so to avoid waste of time. Im Zweifelsfall  frage man also die heiligmässige Maria de Agreda selbst, um DIREKTE Information zu bekommen und Zeitverschwendug  mit meinem hilflosen Gestotter zu vermeiden!

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2. Hauptteil

2.1 Haben Tiere ein “Gottes-Problem”?

Theo Lingen sagte in dem Film “Die Feuerzangenbowle” mit Heinz Rühmann irgendwo: “Jetzt stellen wir uns mal ganz dumm …” – was sein Lehrer-Trick war, um Kinder zum Lernen und zur AUFMERKSAMKEIT zu “überreden”.

Ich fange am besten an mit dem Wort “Gottesproblem”: Dieses Wort bedeutet NICHT, daß GOTT “Probleme” hat – das vielleicht auch -, sondern wir Menschen haben Probleme mit Gott.  Hoppla!

Aber hat schon mal jemand nachgedacht, ob auch TIERE und Pflanzen “Probleme” mit Gott haben, in China zum Beispiel Schildkröten?? Well, ich wäre da vorsichtig, denn Delfine, Wale, Elefanten überraschen die Forschung immer wieder mit neuen “Fähigkeiten”. Ich lese zum Beispiel gerade eben, daß man herausgefunden haben will, daß Elefanten untereinander Rufnamen benutzen – und plötzlich fällt mir ein, daß wir früher auf dem Bauernhof für jede von unseren Kühen NAMEN hatten und sogar lernen mussten, unsere Kühe EINZELN aus der ENTFERNUNG auf der Weide zu unterscheiden und dann  eben mit ihrem Namen zu rufen. source: Elefanten nennen einander beim Namen; in: Spektrum.de – Anna Hopffgarten – 10.06.2024 – URL https://www.spektrum.de/news/kommunikation-elefanten-nennen-einander-beim-namen/2219106

Warum erzähle ich das? Well, hier in Westeuropa werden wir von Jugend an indoktriniert, daß “Gott für uns Menschen ein PROBLEM” ist – aber es könnte sein, daß auf ANDEREN Kontinenten und bei ANDEREN  Lebenwesen “Gott” etwas SELBSTVERSTÄNDLICHES ist.

Womit ich also andeuten wollte: Es KÖNNTE sein, daß wir Menschen uns nicht erst “dumm stellen” müssen, wie Theo Lingen scherzhaft meinte …

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2.2 Das Aussterben der Katholiken und Evangelischen, die neue Religion des “GAR NICHTS” und evangelische Pfarrer, die öffentlich verkünden, daß sie nicht an Gott glauben

Wir blicken also möglichst ahnungslos um uns herum, und stellen im Jahre 2024 einfach fest: KIRCHEN in Deutschand werden überall GESCHLOSSEN und Katholiken und Evangelische rechnen statistisch fest damit, daß sie in den nächsten 10 Jahren um mindestens 30% kleiner werden – nämlich WEIL KEINER MEHR KOMMT. Im neuen OST-DEUTSCHLAND soll es nach der sogenannten “Wiedervereinigung” von 1989 sogar so sein, daß ungefähr die Hälfte aller Menschen, also 50%, entweder ATHEISTISCH ist oder “GAR NICHTS”. Man schätzt aktuell in der Tat, daß in Deutschand eine NEUE RELIGION des “GAR NICHTS” entstanden ist, mit bundesweit ungefähr in Ost und West mindestens 20%.

Ausserdem gibt es noch etwas, was man fast gar nicht glauben kann: So um 2013 haben einige EVANGELISCHE Pastoren in deutschen Zeitungen lauthals verkündet: “Ich glaube nicht an Gott” – sind aber trotzdem evangelische Pastoren geblieben, wir wissen nicht genau warum, aber wir dürfen vermuten: Diese Pastoren wollten nicht ihr REGELMÄSSIGES ARBEITSEINKOMMEN aufgeben, nicht arbeitslos werden. Wir überlegen weiter: Aber wenn das bei den Evangelischen HEUTE so ist, dann wird das bei vielen katholischen Priestern nicht anders oder doch sehr ähnlich sein.  Wir aber sind etwas VERDATTERT: Wenn das eigene Personal nicht mehr an Gott glaubt, WARUM “sollen” dann wir vom gewöhnlichen Infanterie-Fußvolk an Gott glauben? Ehrlich gesagt: WEISS ICH AUCH NICHT. Was ich aber weiß ist: MOSLEMS, die an Gott glauben, und sich am Arbeitsplatz 5-mal am Tag niederwerfen vor Gott, werden von Arbeitgebern und Chefs NICHT geschätzt, werden SPÄTER befördert oder GAR NICHT, haben die SCHLECHTERE Arbeit oder sind schneller arbeitslos. Auch ich, der ich auf christliche Art und Weise an Gott glaube, hatte die SCHLECHTERE Arbeit, wurde NICHT befördert und bin in der Tat fast mein ganzes “Arbeitsleben” HILFSARBEITER und SCHWERARBEITER gewesen. Man beachte bitte: Ich erzähle hier vom menschenfreundlichen und fortschrittlichen Deutschland – und nicht etwa aus der Zeit der VERFOLGUNGEN in  der kommunistischen und/oder faschistischen /NAZI DIKTATUREN, wo man Christen einfach so und sofort ermordet hat.

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2.3 Glauben die heutigen Jesuiten an Gott – oder an Karl Marx? Oder sind die “Freimaurer” die eigentliche Religion Europas?

Wir riskieren einen zweiten Rundum-Blick und stellen einfach fest: In der AKTUELLEN Politik und OFFENTLICHKEIT gibt es immer noch eine “Rest-Sympathie” für die KOMMUNISTISCH-SOZIALISTISCHEN Lehren des Karl Marx – der Autor Malachi Martin, The Jesuits,  behauptet sogar: Die Jesuiten im Vatikan sind seit 1962-65 und bis HEUTE mit kommunistischer Weltrevolution beschäftigt, aber nicht mehr mit Gott! – und IMMER NOCH gibt es FRANKREICH  und das MILITANT-ATHEISTISCHE Anti-Religionsprogramm der “französischen Revolution”, 1789-1799. Ausserdem gibt es in Schweden und in den ANGLOAMERIKANISCHEN Ländern ebenso wie in Frankreich in VIELEN Städten sogenannte “Logenhäuser” der FREIMAURER. In Deutschland ist BIS heute das gesamte Druck- und Verlagswesen von FREIMAURERN DOMINIERT, was der GRUND ist, warum diese sich vor jeder LEIPZIGER BUCHMESSE im “Völkerschlachtdenkmal” in Leipzig  zu einem FREIMAURER-Nightfever  treffen.  Besonders seltam ist: In  Konstanz am Bodensee gibt es angeblich sogar 20-30 Logenhäuser, ich weiss aber nicht, warum.

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2.4 Europa versucht es OHNE GOTT – aber ab 1990 ist in OST-Europa ein christliches und oft orthodoxes REVIVAL – und keiner weiß warum

Bei uns heftig pubertierenden Jungs kommt jetzt eventuell folgende REAKTION:

ABER WENN DAS ALLES  SO IST, dann müsste ich doch bekloppt sein, wenn ich mir ABSICHTLICH das VERLIERER-Team aussuche, wo man aus unerklärlichen Gründen “Gott noch nicht TOTAL abgeschrieben” hat.

Jetzt habe ich also ein PROBLEM: Wenn das so ist, warum höre ich nicht einfach auf mit dem Schreiben hier?

Nun, ich habe noch eine Information absichtlich bis jetzt aufgespart: In OSTEUROPA ist nämlich um 1989/90 etwas passiert, was man ÜBERHAUPT NICHT GLAUBEN kann: In OSTEUROPA werden Kirchen und “christliche Tempel” nicht GESCHLOSSEN und ABGERISSEN, sondern NEUE KIRCHEN GEBAUT – und zwar VIELE, in RUSSLAND, in RUMÄNIEN, in POLEN. Das UNBEGREIFLICHE ist: In Osteuropa waren ATHEISTISCHE KOMMUNISTEN seit 1917 in den Regierungen, die MILLIONEN von CHRISTEN UMGEBRACHT und VERFOLGT haben – und GENAU dort, sind die Christen mit einemal wieder da, frisch, jung – ALS OB NICHTS PASSIERT wäre. Ich allerdings habe mir von den Osteuropäern folgendes GEMERKT: Hier in WESTEUROPA, wo wir “Dauer-Party” und FUN bis zum Abwinken haben, da will niemand mehr diese ganzen vielen BLUTIGEN Stories mit “ermordeten und gefangenen Christen” hören, aber nur deswegen kann man diese MÄRTYRER natürlich nicht aus dem Geschichtsbuch STREICHEN.

Ich stelle fest: Es PASST Westeuropa nicht in den Kram, aber in Osteuropa wird ÜBERALL die BLUTIGE GESCHICHTE der CHRISTENVERFOLGUNG durch KOMMUNISTEN und SOZIALISTEN und ATHEISTEN bis heute ERINNERT – und man kann das nicht einfach mit Domestos-Reiniger  und einem Wischtuch WEGWISCHEN, denn BLUT ist ein gar seltsamer Saft, wie irgendein Schriftsteller einmal gesagt hat.

Allerdings rate ich zu REALISMUS: In Osteuropa haben die JUNGEN gerade wieder angefangen, Christentum zu LERNEN und zweitens gibt es eine grosse VOLKSMENGE, die öfter in ALLTAGS-OBERFLÄCHLICHKEITEN steckenbleibt. Und ja, auch in Osteuropa verführt der aufkommende WOHLSTANDSKONSUM die Menschen ziemlich ähnlich, wie er die Menschen im Westen bereits verführt hat. Auch in Osteuropa schrecken Kirchen-Leitungen öfter durchaus nicht zurück vor “ziemlich weltlichen METHODEN”, welche schon bei den Katholiken und Protestanten zu SPIRITUELLER AUSZEHRUNG und zu GEISTLICHEM VERFALL geführt haben. Jedoch meine ich TROTZDEM, daß der “christliche Neu-Anfang” in Osteuropa – zum Beispiel WEGEN seiner orthodoxen Eigenarten – eine ganz andere SUBSTANZ hat, als was Westeuropäer heute als Religion mißverstehen.

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2.5 “Philosophische Anekdoten” – bei Kindern und bei “kindlichen Erwachsenen”

Worauf ich hinauswill, ist folgendes: Wessen Gehirn bereits mit westeuropäischen Vergnügungsangeboten AUSGELASTET ist oder wer eine halbtierische Existenz bevorzugt, wo nicht viel mehr drin vorkommt als “Fressen, Ficken, Saufen”, wie sich Oskar Lafontaine einmal ausgedrückt hat, der kann gut und gerne JETZT wegclicken, denn ich weiß einfach nicht, was ich denen erzählen soll.

Für alle anderen – also die Rest-Elite – nehme ich jetzt als EINSTIEG in das  sogenannte und auch Gottes-“Problem”  SELBST ERLEBTE Stories, welche man in der Literatur “Anekdoten” nennt, weil das besser klingt.

Anekdote 1: Ich war ungefähr 5 Jahre und auf einem Spielplatz nahe der WESER und mir ging folgende Frage durch den Kopf: WENN dieser Spielplatz nicht da wäre, wenn ich nicht da wäre, wenn alles andere auch nicht da wäre, könnte dann GOTT da sein? Damals wusste ich natürlich nicht, daß es in der Tat in der christlich-hebräischen Bibel einige Stellen gibt, wo Aussagen oder BEHAUPTUNGEN aufgestellt werden über eine ZEIT VOR DER ERSCHAFFUNG des Universums! HOPPLA!

Anekdote 2: Ich war ungefähr 14 Jahre alt oder so, als ich am Gymnasium versuchte, “die Existenz Gottes” abzuleiten. Erst JAHRE SPÄTER, nachdem ich ein Jahr auf einem dominikanischen Internat gewesen war und auch dort durch Wiederspenstigkeit aufgefallen war, LERNTE ich, daß meine damaligen Versuche eine ÄHNLICHKEIT hatten mit den sogeannten”4 Gottesbeweisen des Aristoteles” – und das VERWUNDERTE mich sehr, denn mir war schleierhaft, WIE ICH überhaupt darauf gekommen war!

Anekdote 3: Ich traf einen rumänisch-orthodoxen Priester, der beim Imbiss nach der Liturige ungefragt herausplatzte, ungefähr wie: “Wo ist das Problem mit diesem GOTT? Denn: Warum atme ich, warum schlägt mein Herz?” – Dieser rumänische Priester war so taktvoll, NICHT zu fragen: Warum funktioniert meine Verdauung! Und wo die WARUM-Frage ist, da ist die WER-Frage nicht weit, also: WER lässt mein Herz schlagen? WER lässt mich atmen?

Warum ERZÄHLE ich das überhaupt? Well, Ladies and Gentlemen: WENN MIR das PASSIERT ist, dann kann ÄHNLICHES auch ANDEREN passieren – und wenn das so ist, dann wird schlagartig klar, daß man diesen meinen Denk- und Schreibversuch NICHT WIRKLICH braucht.

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2.6 Wer bestimmt, wer Christ sein soll?

In der Tat liest man im Neuen Testament der Christen – trotz aller Verfälschungen und absichtlichen Veränderungen durch sogenannte “Neu-Übersetzungen”, welche in den letzten 2000 Jahren vorgekommen sind -,  daß der GOTTMENSCH Jesus Christus – wahr Gott, wahr Mensch! – seinen Aposteln sozusagen entgegenschleudert: “NICHT IHR HABT MICH ERWÄHLT, SONDERN ICH HABE EUCH ERWÄHLT!” Und wenn GOTT SELBST erwählt, dann kann man NICHTS DAGEGEN machen! Wenn Gott selbst erwählt, dann brauche ich auch nicht die Methoden dieser lästigen Marketingvertreter, die eine Mischung aus  “böhmischem Wanderprediger und orientalischen Teppichverkäufer” sind, wie ich in irgendeinem Buch mit “Pennäler-Witzen” aufgeschnappt habe.

(Klammer auf: Die Erwählung durch Gott schon bevor der Mensch gewählt hat, ist KEINE christliche SPEZIALITÄT, sondern ich habe ÄHNLICHES berichtet gefunden im Kontext besonders des INDISCH-hinduistischen Gottes Schiva – und, man glaubt es kaum, bei einigen Richtungen des islamischen SUFISMUS! Ich DEUTE diese Beobachtung IM AUGENBLICK bei meinem gegenwärtigen Unwissenheitslevel so, daß Jesus Christus BESTIMMTE MERKMALE einer MEGALITISCHEN VORZEIT WIEDERHERGESTELLT hat durch REINIGUNG von dem MÜLL, den Tempelbürokratien ÜBERALL angehäuft hatten!  Klammer zu!

Zwischenstopp: Ich halte das HART und kompromisslos fest: Es gab einmal ein Zeitalter, da wurde unterrichtet und für wahr gehalten, daß NIEMAND sich in die BEZIEHUNG ZWISCHEN DER MENSCHLICHE SEELE UND GOTT EINMISCHEN darf und dazwischenschieben darf – und letztlich auch niemals kann. Wir alle wissen: Die Manipulateure und Seelenverkäufer sind überall unterwegs – und TROTZDEM kann NIEMAND die SEELE LETZLICH von IHREM SCHÖPFER TRENNEN, nicht einmal mit modernen Foltermethoden! Ich spasse hier keineswegs: Es gibt gefährliche SPIRITUELLE ABHÄNGIGKEITEN und SPIRITUELLE SKLAVEREI, die SCHWERE SPIRITUELLE VERBRECHEN sind – und in JEDER ECHTEN Religion verboten sind. Was jedoch ERLAUBT ist, drückt der Apostel Paulus – glaube ich – irgendwo aus, wo er sagt: WENN MAN EUCH FRAGT, was eure Hoffnung ist, DANN ANTWORTET. Was umgekehrt bedeutet: Wenn euch keiner fragt, haltet die Klappe! Zwischenstopp Ende!

Allerdings zugegeben: Etwas RÄTSELHAFT sind meine Anekdoten schon – und fast mühelos und blitzartig begreifen wir:

GOTT ist der URHEBER des Glaubens an Gott – NICHT der Mensch, nicht eine staatliche Propagandabteilung, nicht eine politische Wortverdreherei – was ebenfalls RÄTSELHAFT ist. “Rätselhaft” klingt aber nicht vornehm genug und wenn man es ins Alt-Griechische übersetzt, wird aus “rätselhaft” plötzlich  MYSTERIUM = “geheimnisvoll, mysteriös” – und auch “irgendwie nicht ganz von dieser Welt”.

Aber wenn GOTT selbst der EIGENTLICHE URHEBER  und die EIGENTLICHE ERSTE QUELLE des “Glaubens an Gott” ist, dann könnte ich, faul wie ich bin, jetzt schon Schluß machen und spielen gehen, WEIL NIEMAND – ausser Gott – die MYSTERIEN LETZTLICH “aufklären” kann. Viele – europäische – Menschen sind mit dieser Eigenart von MYSTERIEN nicht zufrieden und werden wild, eventuell weil “unerklärliche Mysterien” immer die Möglichkeit – oder Gefahr – von ÜBERRASCHUNGEN enthalten, welche ganz besonders dann als STÖREND empfunden werden, wenn man gerade eben meint, etwas begriffen zu haben und sich “herrlich auf dieser Welt eingerichtet” zu haben und TROTZDEM und PLÖTZLICH “alles anders kommt”! Das ist vielleicht in etwa vergleichbar mit den Opfern der Flutkatastrophen jetzt an vielen Orten des Planeten: Gerade eben hat man ein Haus für die Familie fertig gebaut und dann kommt das grosse Wasser und alles ist kaputt und weg. Womit ich sagen will: ÜBERRASCHUNG und SCHOCK liegen machmal nicht weit auseinander!

Ich bin mir aber nicht gewiß, ob das “moderne Unbehagen am Glauben” echt ist oder bloß gespielt. DENN: wir Menschen dieser Menschheit haben ALLE die Baby-Erfahrung, wo das Menschenwesen von UNERKLÄRLICHEM sozusagen umzingelt ist. Genau diesem Baby passiert dann aber, daß es auf die Mutterbrust stößt und dort – Rätsel über Rätsel – eine ganz formidable “Tankstelle” findet, die gewöhnlich vorzüglich funktioniert. Bevor jemand diese Bemerkung SPASSIG findet, ergänze ich: Der  – merowingische Adelige und Heilige – Bernhard von Clairvaux, hat in der Tat von der Muttergottes Maria als BESTÄTIGUNG VERLANGT, was auf Latein überliefert als: “TE MATREM ESSE, MONSTRA!” Salopp übersetzt: “Erweise dich” – bitteschön, gefälligst – “als Mutter”! – Worauf dann – gemäß der legendenhaften  Überlieferung – not confirmed by NSA  – tatsächlich ein Tropfen Muttermilch erschien bzw. erschienen sein soll. Wenn ich das überhaupt sagen darf: Ich würde keine MUTTERMILCH als BESTÄTIGUNG für irgendetws VERLANGEN, denn das ist BABY-Nahrung, auf welche Nicht-Babys und Erwachsene wie du und ich unter Umständen mit einer “revoltierenden Verdauung” reagieren.

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2.7 Die seltamen BEDINGUNGEN des Gottmenschen Jesus Christus an die menschliche LEIB-SEELE

Wir haben heute in Europa die Voreingenommenheiten der empirischen Experimental-Psychologie, welche operationalisieren und quantifizieren möchte, und die deshalb die Seelen-Lehre der früheren Jahrhunderte bei den alten Griechen und den ERSTEN Christen nicht mehr versteht – und sogar für überflüssig hält. Auch ich weiß nur SEHR WENIG über die ALTE Seelenlehre. Gerde kürzlich wurde ich bei anderen Studien noch einmal erinnert, welche SELTAMKEIT PLATO anbietet, wo er von ursprünglichen “Doppel-Seelen” spricht, die von den ALTEN GÖTTERN GETRENNT und aufgespalten  wurden, weil diese Götter ANGST hatten, daß die MENSCHEN-Doppelseelen sonst ZU MÄCHTIG werden würden. Woraus wir zu LERNEN scheinen, daß “menschliche Seele” AN SICH “früher” eine MÄCHTIGE WESENHEIT war, so daß wir viele  Versuche, “den Menschen und seine Seele” irgendwie “klein zu reden” für  Fabrikationen von GEGNERN des Menschengeschlechtes halten dürfen.

Wie macht man Menschen “künstlich klein”?

Nun, im ALTEN TESTAMENT mit seinen aramäisch-hebräischen Wurzeln mußten Menschen an die 600 EinzelGESETZE (= Mizvot) befolgen – 613 Mizwot für fromme Juden, davon 365 Verbote und 248 Gebote – was aber OFFENSICHJTLICH TECHNISCH UNMÖGLICH ist! Oder kennt jemand jemanden, der STÄNDIG an 613 Vorschriften GLEICHZEITIG DENKEN kann?

Von dieser SCHWEREN LAST BEFREIT Jesus Christus seine Gläubigen, indem er ganz besonders ZWEI Gruppen von MIZVOT = GESETZTEN AUFHEBT:

SPEISEGEBOTE des Christentums sind MASSIV REDUZIERT  auf ein SPEZIELLES TRAINING (= griechisch “Askese”)  der ENTHALTUNG von Speisen zu bestimmten FASTEN-Zeiten und an Fasten-Tagen.

BESCHNEIDUNG der Jungen gibt es bei den Christen nicht mehr – und deshalb hat es schon bei den Ersten Christen kurz nach Jesus selbst – also vor ungefähr 2000 Jahren –  einen HEFTIGEN Streit gegeben.

Wenn ich das überhaupt sagen darf: Zecharia Sitchin schreibt irgendwo, daß  Beschneidung der Jungen nicht auf die aramäischen Israelis beschränkt war, sondern bei fast allen ARAMÄERN vorkam  und dort genannt wurde “ein MUL machen” = ein ZEICHEN machen. Aber die Sache ist KOMPLEX, weil Gott auch im Falle des Brudermörders KAIN “ein Zeichen machte” – wir wissen bis heute nicht, welches “Zeichen”! Es ist wirklich NICHT MEHR ALS EINE VERMUTUNG, daß mit “Mul machen” irgendwann früher einmal gemeint war ein Zeichen, daß NUR GOTT SELBER machen konnte, also zum Beispiel ein GENETISCHES Zeichen, wie zum Beispiel “minimaler Bartwuchs”.

Weil wir offensichtlich nicht noch mehr VERMUTUNGEN brauchen, fange ich hier gar nicht erst mit SPEKUALTIONEN an, sondern gebe eine PERSÖNLICHE EINSCHÄTZUNG zum Besten: Für VIELE VERHEIRATETE – also sowohl die Männer als auch die Frauen! –  wäre es OFT besser, wenn man die OFT durch Beschneidung verursachten physischen Probleme NICHT hätte.  Wenn ich das ergänzen darf: Ich hatte einmal Gelegenheit, einen Einblick in aramäisch-jüdische EHE-Gesetze zu nehmen – und DANACH dämmerte mir folgende MÖGLICHKEIT: Wenn man LANGe und STABILE EHEN haben möchte, dann wäre der BRAUCH von GETRENNTEN SCHLAFZIMMERN wahrscheinlich keine schlechte Idee!

Wir müssen weiter!

Was ich bisher von der “Beschneidung der Frauen” – heute meist in Afrika (Sudan, Äthiopien usw.), teils entstanden aus der “(pharaonischen) Beschneidung der Frauen” im späten und degenerierten Ägypten  – gelesen habe, löst bei mir nur ABSCHEU aus – egal welche VORWÄNDE und UNBEWIESENEN BEHAUPTUNGEN über deren “angeblichen Nutzen” vorgebracht werden.

Um es FRONTAL zu sagen: NIEMAND kann sich auf Jesus Christus berufen. um EXTREME SPEISEGESETZE und die BESCHNEIDUNG der Jungen (und womöglich auch noch der Frauen) zu RECHTFERTIGEN. Im Gegenteil: IM PRINZIP  ist in entwickelten Gesellschaften mit einem vernünftigen Rechtssystem, eine UNVERSEHRTHEIT DES KÖRPERS GARANTIERT, so daß also NIEMAND  “herumschnibbeln” darf ,wie er will, so daß ausserdem “Verletzung der Unversehrtheit des Körpers” PRINZIPIELL EINE STRAFTAT ist, die BESTRAFT wird.

Jesus Christus gehört aber nicht nur zusammen mit Buddha und Konfuzius zu den “Religionsgründern”, die KEINE SADISTEN waren und KEINE Freude an TRAUMATISIERUNGEN hatten, sondern er macht uns Menschen, die im Alten Testament VERURTEILT waren, “im Schweisse ihres Angesichtes zu ARBEITEN”, das ANGEBOT der FREIHEIT VOM SKLAVEN-DASEIN – wo der EINZELNE MENSCH UND SEINE UNSTERBLICHE SEELE überhaupt nicht zählen – und das UNGLAUBLICH GROSSZÜGIGE ANGEBOT einer “erbberechtigten Gotteskindschaft”, das heißt also: einer SPEZIELLEN und SEHR WEITGEHENDEN TEILHABE an und im BEREICH GOTTES. Damit man dieses Angebot Jesu Christi besser versteht, darf ich einmal einen BRUTAL-DRASTISCHEN VERGLEICH bringen: Es gibt TATSÄCHLICH und BIS HEUTE in Indien in der Kaste der DALIT – der Unberührbaren – Menschen, die manchmal bis zum Hals in FÄKALIEN stehend “arbeiten” müssen. source: Sie arbeiten bis zum Hals in Fäkalien; in Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ –  Till Fähnders – 22-06-2024 – URL https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/indiens-unberuehrbare-haben-modi-einen-denkzettel-verpasst-19787598.html (hinter paywall) Leute, das ist ein wirkliches SCHEISS-LEBEN, das ich niemandem wünsche! Und das in JEDER entwickelten Gesellschaft SO SCHNELL WIE MÖGLICH ABGESCHAFFT werden MUSS! Ich bringe das aber bloß als Beispiel, weil in Europa viele Menschen gar nicht mehr WISSEN, was das heisst: ein SCHLECHTES und hundserbärmliches Leben als SKLAVE!

Irgendwo habe ich gelesen, daß jemand formuliert hat: Hätte Jesus Christus der Menschheit gesagt, daß sie HOFFNUNGSLOS VERDAMMT SEI IN ALLE EWIGKEIT, dann wäre das für eine Mehrheit genauso okay gewesen, wie die ENTSCHEIDUNG DER MASSEN beim Prozess Jesu selbst, wo die Menschen die FREILASSUNG EINES VERURTEILTEN VERBRECHERS bevorzugten und den Gottessohn VERWARFEN, um ihn letztlich zu töten. Genau eine solche “Allgemein-Verdammung der Menschheit”  aber hat Jesus Christus NICHT ausgesprochen, sondern gemeint und getan: “Erhebt euer Antlitzt, denn eure Rettung ist da!” – und promt hatte diese VERDUNKELTE Menschheit ein nächstes  PROBLEM, JA zu sagen und zu AKZEPTIEREN. Ich VERMUTE, daß sich dies bis heute NICHT GEÄNDERT hat: Wir Menschen haben oft SCHWIERIGKEITEN, LIEBE zu akzeptieren, und zwar besonders die höhere göttliche Liebe.

Diese Menschheit hatte nach Jesus Christus aber  noch ein Problem, und  zwar eines, das ich gar nicht richtig verstehe. Die ERSTEN Christen hatten die Überzeugung, daß Jesus Christus die Menschheit ERLÖST und GERETTET hat – allerdings käme ich jetzt in Schwierigkeiten, wenn ich erklären sollte WOVON und WOFÜR eigentlich EXAKT. Wir halten also fest: Es gibt das tatsächlich daß die AGITATOREN nach der Zeit Jesu Christi immer wieder so tun, als ob die Welt NOCH EINMAL gerettet und erlöst werden müsste – aber diesmal natürlich von irgendwelchen Agitatoren, die ja immer GENAU wissen, was  ANDERE tun müssen.

Bis hierhin, klingt meine Überlegung noch halbwegs harmlos. Sie  wird aber sofort explosiv, wenn wir enige SOZAIL-REVOLUTIONEN der Geschichte NACH Christus als eine Art “Abschreiben” und “Abkupfern” bei Jesus Christus verstehen würden, und zwar als eine VERDÜNNUNG der “ursprünglichen” Lehre und PRAXIS:

  • Die FRANZÖSISCHE REVOLUTION BEHAUPTET “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit” – VERSCHWEIGT aber, daß dies bereits im ersten Christentum ENTHALTEN ist.
  • Die kommunistisch-sozialistisch-MARXISTISCHE “Oktoberrevolution 1917” in Russland BEHAUPTET eine “Befreiung der Arbeiter” von Versklavung und Armut und WIEDERHOLT  damit noch einmal WESENTLICHE PROGRAMMPUNKTE der ERSTEN Christen.
  • Der “freimaurerische PHILANTHROPISMUS” benennt sich selber als “MENSCHENFREUNDLICH” – wohin die ORTHODOXIE bis heute BEHAUPTET – in ihren Gebetstexten -, daß es eigentlich nur einen einzigen “MENSCHENLIEBENDEN” gibt, nämlich Jesus Christus, wodurch stillschweigend behauptet ist: ALLE ANDEREN PLAPPERN nur von “Philanthropie” – aber nur einer, Jesus Christus hat Philanthropie durchgehalten –  und die meisten anderen waren “maskierte Gegner dieser Menschheit”

Damit habe ich 3 ANSÄTZE der REALEN Weltgeschichte benannt, welche aus dem Gesamt des Christentums “revolutionäre Arbeitsprogramme” herausreissen und WIEDERHOLEN oder ABSCHREIBEN, welche sich aber hinterher als GROSSE BLUTBÄDER und MASSAKER herausgestellt haben. Ich sage nicht, daß REVOLUTIONEN  bei vielen FALSCHEN Entwicklungen UNNÖTIG wären, ich sage aber sehr wohl, dass die 3 genannten “Revolutionen” ihre Arbeitsprogramme und Versprechen NICHT umfassend erfüllt haben und, wie gesagt, eher BLUTBÄDER waren. Die PHILANTHROPEN der FREIMAURERISCHEN Gründerväter der USA hatten zum Beispiel keine wirklichen Probleme, die Indianer Nord-Amerikas FAST auszulöschen und die BISONS fast auszurotten, so daß ich den Eindruck gewonnen habe: SELEKTIVE Philanthropie, die SELEKTIVES MASSENTÖTEN “erfordert”,  ist das GEGENTEIL von Philanthopie nämlich, MÖRDERISCHE MASSENHYSTERIE.

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2.8 Ausflüge in die Geschichte

Wir können aber jetzt noch nicht Feierabend machen, weil in den letzten 2000 Jahren VIELE Dinge passiert sind, wo mit dem “Gottes-Problem” ETLICHES SCHIEF gelaufen ist, manches aus menschlicher Unvollkommenheit und Schwäche, anders aus übelwollender Boshaftigkeit. Ich breche also hier nicht einfach ab, obwohl wir heute in Deutschland VIELE Schulen haben, wo Lehrer nichts mehr erklären und jeder alles selber herausfinden muß, wo man dann viel Zeit verliert, um “google zu fragen”! Ist schon komisch in Deutschland: Kinder gehen zur Schule, Lehrer kriegen teure Monatsgehälter – aber gelernt wird nicht – oder fast nichts oder jedenfalls NICHT GENUG:  Aber auf die Idee, SOLCHE Schulen zu schliessen und SOLCHE Lehrer zu FEUERN, kommt keiner – nicht einmal Eltern, denen heute offensichtlich ihre eigenen Kinder ziemlich EGAL sind, woraus man erkennt, daß man auch manche Eltern feuern sollte, wenn dies möglich wäre.

Ich greife jetzt aus der GESCHICHTE einige, wenige Dinge auf, die zumindest “früher einmal” WICHTIG waren, sogar dann wenn sie HEUTE von vielen eventuell nur AUSGELACHT werden.

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2.8.1 – HISTORY 1 – Monotheismus hat es nie gegeben und Monotheismus ist UNNÖTIG

Mein erster Knaller ist: Bis heute wird VIEL Theater gemacht um den MONOTHEISMUS, der angeblich die EINZIGE tragfähige Lösung für das Gottesproblem ist bzw. sein soll.  Monotheismus ist ein Wort aus der Wissenschaft und soll bedeuten “Ein-Gott-Glaube” und zwar im Unterschied zu Poly-Theismus, dem Viel-Götter-Glauben.  Nun, Ladies and Gentlemen, hier können wir entspannen, weil man gerade noch ziemlich NEU  durch archäologische Ausgrabungen herausgefunden hat: DER JAHWE-GOTT der VORGÄNGER des Christentums in  der Region des TEMPELS VON JERUSALEM hatte eine GEFÄHRTIN, die ASCHERA hieß, ist also sehr verwandt mit den übrigen alten vorderasiatischen Göttern und Göttinnen – und entgegen dem angeblichen ABBILDUNGSVERBOT der Bibel im Alten Testament  wurde er auch abgebildet, nämlich in – ziemlich primitiven  – Figurinen mit DREI GESICHTERN. Frontal gesagt: Diese Story von dem EINEN EINZIGEN GOTT ist KALTER KAFFEE und wir wissen sogar, welche staatliche Propagandaabteilung diese VERDREHUNG “erfunden” und in die Welt gesetzt hat, nämlich Stadtkönige von Jerusalem, welche mit einer neuen IDEOLOGIE ihre eigene Macht und Hauptstadt stärken wollten, weil diese nämlich beängstigend SCHWACH waren. Diese Könige in Jerusalem hatten auch SCHREIBER, die aus einer ALTEN Hauptstadt im NORDEN – Sichem/Nablus –  geflüchtet waren nach einem Krieg, und welche BIBELTEXTE NACHTRÄGLICH VERÄNDERT haben, damit sie BESSER zu dieser neuen staatlichen Propaganda passen sollten!  Wir wissen sogar, WANN das passiert ist, nämlich irgendwann zwischen 1000 – 700 vor Christus. Wer noch mehr wissen will kann das Buch nehmen: Buike, Bruno A, Kiriat Jearim … oder direkt bei Israel Finkelstein in Israel und Jean Richer am College de France in Paris “googlen”.

Wir müssen hier keineswegs stoppen und können noch weiter gehen: Es gab im alten Ägypten einen viel eleganteren und überzeugenderen Ansatz, der heute HENOTHEISMUS genannt wird, was bedeuten soll: In Ägypten ist GOTT  der EINE Hochgott über den VIELEN anderen – örtlichen, regionalen Kleingöttern. Ich darf etwas süffisant anmerken: VIEL WEITER als die alten Ägypter sind wir mit diesen NEUEN Überlegungen und Ergebnissen also AUCH NICHT! Wir merken uns deshalb: Es gibt – schon bei Aristoteles und schon bei den Hindus in Indien – den (kosmischen) SCHÖPFERGOTT des sichtbaren Universums – der allerdings SO WEIT über uns STERBLICHEN MENSCHEN steht, daß wir Menschen damit “wenig anfangen” können. Die Entfernung zwischen Gott und Mensch wurde in der sehr alten Zeit für so groß eingeschätzt, daß schon damals PROPHETEN – und/oder Schamanen – genannte menschliche VERMITTLER auftraten und den übrigen Menschen “Botschaften der Götter” mitteilten und erklärten, denn diese waren OFT rätselhaft, denn ein DIREKTER MENSCH-GÖTTER-KONTAKT wurde in alter Zeit als GESUNDHEITSGEFÄHRLICH bis TÖDLICH für Menschen eingeschätzt.

Klammer auf: Direkte Mensch-Gott-Begegnungen waren EXTREM selten und ich erinnere aus der Vorläuferkultur des Alten Testamentes der Bibel im Irak (Sumer, Assyrien, Medien, Babylon) bloß: Gilgamesch, Adapa, und Utnapischtim. In den “Biographien des Alexander “(Pseudo-Kallisthenes, äthiopische Version) wird – wie legendenhaft auch immer behauptet und beschrieben, wie Alexander der Grosse einen WOHNORT DER GÖTTER GESUCHT und GEFUNDEN und BESUCHT hat und wie er auf “seinem Pferd” – also etwas, das ein Himmelsfahrzeug war, das als Pferd visualisiert wurde??? .-  eine “Reise in den Himmel” gemacht haben soll (also ÄHNLICH wie der zweite Teil der Misradsch des Propheten Mohammed) – source: Sitchin, Z.: Stufen zum Kosmos, pbk 1989, S.27-33.  Warum auch sollten sich GÖTTER für Menschen INTERESSIEREN? Denn Menschen waren in der REKONSTRUKTION der sumerisch-babylonischen Keilschrifttexte des Zecharia Sitchin  für die ANUNNAKI-Götter, welche angeblich DIESE  Menschheit durch GENETISCHE Methoden, “erschaffen” hatten, am Anfang bloß gedacht und vorgesehen als ARBEITSSKLAVEN, und zwar speziell für solche Arbeiten, die Götter nicht selber machen wollten, zum Beispiel BERGBAU und Landwirtschaft – und eventuell Fäkalientunnel reinigen wie die Dalit in Indien bis heute. Klammer zu!

Wir halten das extra  fest: In der ALTEN Zeit der ALTEN GÖTTER hatten Menschen ANGST, daß sie eine DIREKTE BEGEGNUNG mit einem Gott, einer Göttin eventuell NICHT ÜBERLEBEN würden – was heute sehr offnkundig fast überall anders ist: Wer einen christlichen Tempel oder einen indischen Tempel oder eine Moschee betritt, braucht keine Angst mehr zu haben, daß er sofort tot umfällt.

Dann aber passierte etwas, was der SCHOCK der ganzen Welt war: Ungefähr um 600 v. (-ca. 400 v.) Chr. hatten ÜBERALL – in ganz EURASIEN –  die ALTEN GÖTTER IHRE TEMPEL verlassen – auch in Jerusalem, denn das steht in der Bibel, wird aber meistens nicht beachtet, außer von dem Autoren Zecharia Sitchin, der es fein säuberlich herausgearbeitet hat, der allerdings vom sogenannten “Mainstream” nicht geschätzt wird und infolgedessen sehr karriereschädlich ist.  Sitchin meint: Die alten Götter hätten ZUERST EURASIEN verlassen, um nach SÜDAMERIKA zu gehen, bis sie dann ungefähr 300 – 500 nach Christus den PLANETEN verliessen, warum und wohin, weiß keiner, Sitchin VERMUTET, erstmal zu einer ZWISCHENSTATION auf dem Planeten Mars.

Ladies and Gentlemen, was ich soeben referiert habe, war einmal der SCHOCK und die KRISE der Menschheit, bis dann noch einmal wenige Jahrhunderte   später der GOTTMENSCH JESUS Christus geboren wurde und damit die Nachricht überbrachte: GOTT HAT UNS MENSCHEN  NICHT VERLASSEN und NICHT wie Waisenkinder in einem eiskalten Weltraum einfach zurückgelassen. GENAU dies wird NOCH HEUTE in der KOPTISCH-Ägyptischen Kirche in jeder Liturgie gesagt: “DU” – ergänze: Gottmensch Jesus Christus –  “hast uns NICHT verlassen!” Bei den ERSTEN CHRISTEN war das eine derartig BESTÜRZENDE und UMWERFENDE NEUE NACHRICHT, daß daraus ein NEUER GOTTESNAME entstanden ist, der Gottesname “Immanuel”, was übersetzt heißt: GOTT IST MIT UNS. In Russland ist daraus geworden: “S’nami Bog” und in allen Krisen sagen die russischen Christen bis heute: GOTT IST MIT UNS – auch jetzt im sogenannten Ukraine-Krieg  – was, bitteschön, kann uns da noch großartig  Schlimmes passieren.

Ich sollte vielleicht ergänzen: Etwas ÄHNLICHES muß dem Pharao Ramses II. in der tödlich gefährlichen Schlacht bei Kadesh passiert sein, denn seine Triumphtexte -ich meine: an den Wänden des Tempels von Karnak (oder von Medinet Habu ?) –  sagen sinngemäß: “Mein Herz jubelte, als ich plötzlich die Gegenwart meines Gottes Amun auf meinem Streitwagen bemerkte.” Und das ist ein GROSSER UNTERSCHIED zum heutigen Westeuropa, wo viele Menschen gedrückt und depressiv herumschleichen, anstatt “frisch, fromm. fröhlich, frei” vorwärts zu gehen, wie der oben bereits erwähnte Rühmann-Film “Die Feuerzangenbowle” sagt.

Gott hat übrigens auch die anderen Völker, die Jesus Christus nicht kennen, nicht total verlassen, sondern insbesondere das POOJA im hinduistischen Indien hat etliche ÄHNLICHKEITEN mit christlichen Gottesdiensten. Die ÜBERWINDUNG der VERLASSENHEIT des Menschen DURCH “Kontaktaufnahme” von Seiten GOTTES selbst, kommt also nicht nur im Christentum vor.

Das EIGENTLICHE TOTAL ANDERE im Christentum muß also etwas ANDERES sein, nämlich daß ein WIRKLICHER GOTT zufrieden war, in einem MENSCHENKÖRPER geboren zu werden, und sogar zu STERBEN – denn die alten Götter Ägyptens und Sumers lebten RIESIGE ZEITRÄUME, wie die heute als SAGENHAFT ausgelachten ägyptischen und sumerischen Königslisten bis heute überliefern, und zwar bei den GÖTTERKÖNIGEN VOR dem Beginn der MENSCHLICHEN Könige. Wir merken uns: Als in Ägypten und in Sumer/Irak MENSCHENKÖNIGE in der Geschichte auftauchen, da war dies bereits ein ANZEICHEN für einen VERFALL und ABSTIEG, nämlich IM VERGLEICH zu der früheren HERRLICHKEIT der alten GÖTTERKÖNIGE, welche jedoch keineswegs total OHNE EIGENE PROBLEM waren. Wie soll ich sagen: NIEMAND konnte sich ERINNERN, daß JEMALS ZUVOR – also: vor Jesus Christus – ein WIKRLICHER GOTT in einem sterblichen Menschenkörper “erschienen” war, was auf griechisch heißt “Epiphanie”.

Jedoch der Gottmensch Jesus Christus  stoppt jetzt nicht, sondern TUT DINGE, die man noch NIE vorher gehört hatte: Er beendet die VERLASSENHEIT unserer Menschheit “irgendwo in einer Randzone des Universums” nicht durch “frommes Gerede” und “hypnotische Überredungstricks”, sondern TUT etwas NEUES:

  •  – Er “erfindet” die “eucharistische Liturgie”, in welcher sich ein WIRKLICHER GOTT auf UNBLUTIGE Weise “von Menschen essen” lässt, obwohl sich die ALTEN Götter  vor der UNREINHEIT von uns Menschen GEEKELT hatten. Keine spassige Formulierung hier: Pharao Echnaton – als oberster menschlicher Vertreter vor den Göttern Ägyptens –   liess sich in einer Sänfte herumtragen, damit seine Füsse keinen Kontakt mit der Unreinheit dieses Planeten haben konnten!

Der Gottmensch Jesus Christus – gesandt vom Vater höchstpersönlich – tut ausserdem etliche Dinge, von denen heute viele Christen gar nicht mehr wissen, was sie bedeuten sollen oder könnten:

  • Er steigt hinab in das Totenreich – und trifft dort die Ur-Väter dieser Menschheit bis zurück zu dem Stammvater ADAM – und die – so vermute ich mal – waren RIESIG FROH, dass Jesus Christus diese Art von “Existenz der toten Stammväter in einer Art Warteraum” endlich beendete und schöneres brachte.
  • Er STEHT VON DEN TOTEN AUF – was bei den ersten Christen als eine WICHTIGE WICHTIGKEIT eingeschätzt wurde.
  • Er SENDET NACH ENDE SEINER MISSION den “Heiligen Geist” – und zwar als sogenannte DRITTE GÖTTLICHE PERSON des DREIEINEN GOTTES – der sogenantnen “Heiligen Dreiheit” – woran sich niemand erinnern konnte, daß dies JEMALS VORHER geschehen war. Frontal: “Heiliger Geist” VOR CHRISTUS gabe es überhaupt noch nicht, war sozusagen “noch nicht erfunden”.
  • Er nimmt seine Mutter, die IMMERJUNGFRAU und WAHRHAFTE GOTTESGEBÄRERIN, als sie gestorben ist, zu sich und weg von diesem Planeten, so daß ihr toter Leib “die Verwesung” nicht sehen sollte.
  • Er MARKIERT den ORT seines TODES und seines GRABES mit anschliessender Auferstehung von den Toten mit dem WUNDER DES HEILIGEN FEUERS zum griechischen Osterfest in der Grabeskirche in Jerusalem, welches ungefähr seit 1800-1900 Jahren BESTÄTIGT ist, welches also SEIT DAMALS sehr wahrscheinlich NIEMALS AUFGEHÖRT hat.

Klammer auf: Das “Wunder des Heiligen Feuers” (das nicht verbrennt) findet JEDES JAHR zum TERMIN des GRIECHISCH-ORTHODOXEN  OSTERFESTES in der GRABESKIRCHE (gebaut von Kaiser Konstantin) statt – und die Orthodoxen Christen holen  dieses “Heilige Feuer” des Osterfestes in Jerusalem  in  ihre Hauptstädte, wo es einen feierlichen STAATSEMPFANG bekommt – und weltweit telefonieren die Orthodxen am Ostersamstag des orthodoxen Termins: DAS HEILIGE FEUER IST ANGEKOMMEN.

Nun wollen Klein-Fritzchen und Klein Erna gerne wissen : Und wie reagieren die Westchristen, die Katholiken und Evangelischen? Platt gesagt: GAR NICHT! Aber auch Katholiken und Evangelsiche KENNEN DAS WUNDER DES HEILIGEN FEUERS ZUM OSTERFEST – aber sie REDEN nicht drüber, sie FREUEN sich nicht darüber und sie IGNORIEREN es einfach, anstatt daß es in die Schulbücher kommt, damit ALLE KINDER so früh wie möglich an dieser FREUDE teilnehmen können. Wie soll ich sagen: Für mich als Geschichtsforscher gehört dieser UNTERSCHIED zwischen den christlichen Konfessionen zu den GROSSEN UNERKLÄRLICHEN RÄTSELN: Wie kann das sein, daß die einen ausflippen vor Freude und die anderen einfach IGNORIEREN? Nun, ich WEISS es nicht – und ich denke, daß ich es auch gar nicht wissen muss. Klammer zu!

Ich sollte ergänzen: Seit Jesus Christus haben sich VIELE  SPRACHEN DER WELT VERÄNDERT, weil es vor Jesus Christus noch gar keine WORTE gab für die EXTRAVAGANZEN, die Jesus Christus GETAN HAT, zum Beispiel die Extravaganz einer “immerwährenden Jungfrau und wahrhaften Gottesmutter, nämlich vor während und nach der Geburt” wie sich die Orthodoxie bis heute ausdrückt. Wie soll ich sagen: Man merkt an dieser Ausdrucksweise daß unsere Vorfahren nicht blöd waren und SEHR GENAU UNTERSUCHT haben – wie das zum Beispiel im Neuen Testament im Jakobus-Evnagelium vornehm angedeutet ist – und dann verkündeten “vor, während und nach der Geburt Jungfrau” – und das, Ladies und Gentlemen, ist für Leute vom Lande  wie mich, wirklich in JEDER Hinsicht eine AUSNAHME von ALLEM, was in der Natur normal gewesen wäre.

Wir müssen weiter und deshalb nur noch ganz kurz: Einer der wichtigsten alten Schriftsteller, welche die ARBEIT  geleistet haben und NEUE WORTE für das NEUE im Christentum “erfunden” haben, war der Schritsteller Tertullian. Und deshalb ist es eben so, daß JEDER, der Christ werden möchte, ETLICHE NEUE WORTE NEU LERNEN MUSS, die es VOR Christus gar nicht gab und die NACH Christus keineswegs überall bekannt sind.

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2.8.2 HISTORY 2 – Warum ist “Gott” im Alten Testament ein PLURAL, eine Mehrzahl? Das Problem der Eloh-im und Nefi-lim – und NOCH EIN ARGUMENT gegen Monotheismus

Da haben wir durch Zecharia Sitchin inzwischen eine relativ einfache Antwort aus  dessen Rekonstruktionsversuch der sumerisch-babylonischen Keilschrifttafeln (heutiger Irak und Mesopotamien). In SUMER gab es 3  Gruppen von Anunnaki-Göttern, a) eine kleine Gruppe bestehend aus wenigen “Hoch-Göttern” – die beiden Brüder Enki und Enlil – und wenige andere – b) ein etwas grösseres “Expeditionscorps” von ungefähr 600 Leuten auf dem Planeten Erde und c) 300 Anunnaki in Raumschiffen um die Erde herum, genannt “die Beobachter” oder “igigi”. Diese Zahlen waren VOR und NACH der “Grosen Flut” nicht gleich, haben sich verändert. Nun fragt sich natürlich jedes Kind: WARUM, bitteschön, wird eine Mehrzahl als Einzahl übersetzt, und zwar über viele Jahrhunderte hinweg? Well, das weiß ich auch nicht, ABER man erkennt hier sehr schön, WIE MANIPULIERBAR der GEIST de Menschen ist, wie sich menschlicher Geist durch Überredung und falsche Gewohnheit alles mögliche  möglichst passend macht.

Wir halten das EXTRA fest: In den Texten des Alten Testamentes der Bibel, wo die älteste Geschchte beschrieben wird, war IMMER eine Art “modifizierter POLY-Theismus” einer BESTIMMTEN “Anunnaki-Göttergruppe” (natürlich “aus dem Weltraum”), so daß wir auch von hier aus erkennen können, was für eine ABERWITZIGE WAHNSINNTAT es war, als KÖNIGLICHE STAATLICHE PROPAGANDA zwischen 1000-700 vor Christus den “EINEN-EINZIGEN GOTT” konstruierte und ERFAND. Und noch etwas: Ich wette 1 : 100, daß Mehrzahl (Plural) mit Einzahl (Singular” übersetzen, VIELEN aramäisch-jüdischen SCHREIBERN AUFGEFALLEN ist und aufgefallen sein MUSS – und trotzdem habe ALLE “weiter mitgepielt” und zwar VIELE JAHRHUNDERTE lang! (Ich brauche hier nicht zu wiederholen, daß Jesus Christus im Neuen Testament seine eigenen Leute OFT MASSIV KRITISIERT als mindestens “bauernschlau” und “schlitzohrig”, nämlich als HÄNDLERSEELEN, die nichts anderes denken KÖNNEN, als ihren eigenen materiellen Vorteil! Aber das kennen wir ja auch heute: Die KRÄMERSEELEN und APPARATSCHIKS, die Religion nur als Deckmantel für ihre PRIMITVISMEN benutzen.

Und wo wir schon mal dabei sind, kann ich noch gleich erzählen, daß im ALTEN TESTAMENT der Bibel der aramäischen Hebräer und der  Christen KOMPLETTE STORIES ABGESCHRIEBEN und VERÄNDERT (oft verkürzt) wurden aus exakt zwei Nachbarländern des alten Israel, a) aus ÄGYPTEN (Bibel, AT, “Buch der Weisheit” / Kohelet abgeschrieben aus Ägypten, Lehren des Ptah-Hotep, Redaktionsstufe Mittleres Reich) und b) aus SUMER  Teile der ZWEITEN Schöpfungsgeschichte – man liest richtig und in der Bibel wird die Erde ZWEIMAL erschaffen, obwohl einmal völlig ausgereicht hätte!  – dann Story von der “Grossen Flut” unter Stammvater Noah – Story vom kleinen Moses-Baby im Schilfkörbchen, abgeschrieben von der Story des SARGON, ich weiß jetzt nicht mehr auswendig ob des ersten oder des zweiten Sargon – und einige andere mehr.

Wie soll ich sagen: Diese “kleinen Kleinkönige von Jerusalem” haben wahre Wunder an Leutevernebelung vollbracht – und heute wird tatsächlich gefragt, ob der “AUSZUG AUS ÄGYPTEN” des Mose überhaupt SO stattgefunden hat wie er heute in der Bibel steht. Ich selbst habe zum Beispiel heute ein ganz andere RASTER als andere:

Moses ist nicht aus Ägypten AUS-gezogen, sondern er ist IN Ägypten UM-gezogen – und zwar in eine ägyptische Randprovinz, von der wir heute sogar den Namen der Provinzhauptstadt kennen, nämlich Gaza-City. Wenn das gelten soll, erwarten wir automatisch, daß es im heutigen Israel noch ETLICHE ÄGYPTISCHE TEMPEL und ETLICHE ÄGYPTISCHE MILITÄR-Lager geben müsste, von denen in letzter Zeit in der Tat einige ausgegraben und wiedergefunden worden sind. Zum Beispiel hatte Pharao Necho “direkt neben” Jerusalem einen ägyptischen Stützpunkt, der sehr praktische war, als er mit eigener Hand einen israelsichen Kleinkönig tötete.  Und weiter: Die GROSSMACHT Ägypten hatte in älterer Zeit einen STÄNDIGEN GEGNER, nämlich die aufeinerander nachfolgenden GROSSREICHE des Zweitstromlandes (“Mesopotamien”), also Assyrer, Babylonier. Das ZU-ERWARTENDE ist dann auch PRÄZISE passiert: Die “kleinen Kleinkönige um Jerusalem” herum wurden irgendwann zwischen Assyrien und Ägypten einfach ZERMALMT. Wir wundern uns überhaupt nicht, daß bei diesem STRATEGISCHEN DUOPOL zwischen Assyrien und Ägypten die Geschichte des Tempels von Jeruslaem eine KETTE VON KATASTROPHEN und ZERSTÖRUNGEN war.

Aber wir lernen noch etwas NEUES: Wenn die Kleinkönige um Jerusalem herum zwischen 1000 – 700 vor Christus die EHRWÜRDIGEN ALTEN TEXTE ihrer eigenen Heiligen Schrift MASSIV verändert haben aus POLITISCHEN Gründen, wer garantiert uns dann, daß sie jemals “ALLES” und “ALLES EXAKT” erzählt haben? Zum Beispiel können wir fragen: WIESO musste SALOMO Handwerker aus TYRUS im heutigen Libanon von den PHILISTERN anheuern, anstatt dass Ägypten und Assyrien ihre SPEZIAL-Handwerker für Tempelbau zur Hilfe gesandt hätten? Wir finden in der Tat in manchen arabischen Überlieferungen, daß man dort Salomo für einen grossen ZAUBERER und MAGIER gehalten hat, dem man ganz bestimmt nicht immer trauen durfte.

Wir wissen seit Zecharia Sitchin sogar ungefähr, WAS man uns in der BIBEL VERSCHWIEGEN hat. Sitachin sagt ungefähr: Es gibt die PLATTFORM in Jerusalem mit dem Kennzeichen von RIESENSTEINEN wie in der Megalithzeit und es gibt eine Schwester-Plattform in Baalbeck im Libanon, ebenfalls mit Riesen-Megalithen. Diese beiden waren TEILE von TECHNISCHE ANLAGEN  – nach Zecharia Sitchin – für RAUMFAHRT-Stationen a) im Zweistromland (in späterer Zeit zum Beispiel HARRAN, die Stadt des Abraham und des Stammvaters Jakob und des Anunnaki-Mondgottes SIN und sier Frau NIN) und b) auf dem Sinai und bei den Grossen Pyramiden von Gizeh und schliesslich c) die aus dem Weltraum gut sichtbare Landmarke des ARARAT-Berges. Wir begreifen jetzt plötzlich besser: KEIN MENSCH bei Verstand würde seine WELTRAUM- und WAFFEN-Geheinisse JEDERMANN erzählen. Viel mehr noch: Welchen Grund sollte es geben, daß die ALTEN GÖTTER ihren Menschen-Arbeitern überhaupt irgendetwas wichtiges hätten erzählen sollen. Ja, nicht einmal Jesus Christus hat ALLEN ALLES erzählt, sondern er hatte einen SPEZIAL-Unterricht erst für die 12 Apostel und dann für ungefähr 500 ausgewählte Jünger – und nur was von denen durchgesickert ist, hat uns ehutigen erreicht und zwar EXAKT SO VERPACKT, wie diese BEVORRECHTIGTEN Mitarbeiter Jesu Christi da für richtig gehalten haben. Ich fürchte also gar sehr, daß wir hier nicht genaues nicht erfahren werden!

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2.8.3 – HISTORY 3: aristotelische Gottesbeweise mit formallogischer Präzision wie bei Computern heute

Ich mache jetzt einen grossen Sprung zu den “aristotelischen Gottesbeweisen” – 4 an der Zahl -, welche heute, vermute ich, überhaupt nicht mehr im Gymnasium unterrichtet werden. Schon der NAME, den die Überlieferung diesen 3-4 Seiten Text aus der Zeit des Aristoteles – geboren 384 vor Christus in Griechenland – gegeben hat ist ein PROBLEM: WARUM “muß man” oder “sollte man” überhaupt “Gott BEWEISEN”? Muß man denn die STERNE beweisen oder den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang? VIEL SCHLIMMER noch: WENN jemand mit den “aristotelischen Gottesbeweisen” fertig und durch ist, dann sagt ein ÜBERZEUGTER ATHEIST von HEUTE sofort: “ich muß zwar zugeben, daß du soweit korrekt gearbeitet hast und die MENSCHLICHE LOGIK korrekt angewendet hast – ABER du hast einen SCHEINBEWEIS geführt, weil es nämlich gar keinen Gott gibt!”

Das Problem mit den “4 aristotelischen Gottesbeweisen” ist also, daß man damit NIEMANDEN davon UNUMSTÖSSLICH und LETZTLICH  ÜBERZEUGEN kann, daß JEDER die “Existenz Gottes” ANERKENNEN muß.

WEIL dies so ist und nicht anders, lernen wir schon an dieser Stelle vorab: Weder Der GOTTLAUBE des Menschen noch auch die INTERAKTIONEN GOTTES mit Menschen sind auf das menschliche DENKEN und den menschlichen INTELLEKT beschränkt. Was ein bischen banal ist: Niemand, der bei Trost ist, würde GLAUBEN, daß die Interaktion zwischen Mann und Frau und/oder Eltern und Kindern  auf Intellekt und Denken BESCHRÄNKT ist …

Allerdings schliesse ich mich der Meinung des Dominikaners Henry de Lubac an, der schon 1949 in einem DÜNNEN Büchlein meinte, daß der INTELLEKT und das DENKEN des Menschen ziemlich schnell fertig und durch sind mit dem angeblichen “Gottesproblem”, denn GOTTES EXISTENZ kann von einem KONVENTIONELL FUNKTIONIERENDEN MENSCHENGEHIRN eigentlich NICHT LOGISCH bestritten werden . source: Lubac, Henri de: Vom Erkennen Gottes, Freiburg: Herder1949, Original: De la Connaissance de Dieu, (Paris?): Editions du Temoinage Chretien 1941

So weit so schlecht! Now fasten seatbelt: Mein letzter Mathelehrer, Dr. Paul Mönnig, gehörte zu der KLEINEN Gruppe von Wissenschaftlern, welche geschaftt haben, die “aristotelischen Gottesbeweise” – und sogar den “Gottesbeweis des Anselm von Canterbury – in die NEUE FORMALE LOGIK des 20. Jahrhunderts in Russel-Whitehead-Notation zu “übertragen”. Bei dieser Arbeit stellte sich heraus: Dieser ZIEMLICH ALTE Aristoteles-Text hat eine WISSENSCHAFTLICHE EXAKTHEIT, welche wir heute eigentlich eher bei COMPUTERN benötigen. Die Frage ist: WARUM und WOHER?

MEIN VORLÄUFIGER ANTWORTVERSUCH dazu ist: Ich kenne überhaupt nur zwei ALTE Texte, die eine HEUTIGE FORMALLOGISCH-MATHEMATISCHE PRÄZISION besitzen, a) “aristotelische Gottesbeweise” und b) Plotinus “Über das Eine” (source: Farrell, Joseph P., Giza-Trilogy, vol.3 “Giza destroyed”, Appendix to chapter  nine) – ABER ich VERMUTE, daß diese heutige PRÄZISION NICHT von Aristoteles oder Plotinus stammt, weil ich vermute, daß Aristoteles eine Art “Kurz-Zusammenfassung von WISSENSRESTEN ist, die er irgendwo gefunden hat und die er NICHT ALLE VOLLSTÄNDIG selber mehr verstanden hat, weil sie SEHR ALT waren, sagen wir ungefähr bis zurück zu 8000 – 10.000 VOR Christus (wofür ein INDIZ ist die von Autor Theophano MANIAS ermittelte MATHEMATISCH-GEODÄTISCHE Struktur der griechischen Siedlungs-Geographie, die eben MATHEMATISCH war und NICHT “zufällig” und die eben SEHR ALT war, VIEL älter als bisherige konventionelle Wissenschaft überhaupt für möglich hielt.)

Wir dürfen sogar VERMUTEN, daß im alten Griechenland BESTIMMTE KENNTNISSE und BESTIMMTES WISSEN GEHEIM waren, nicht nur “Platos Geheimlehre” oder “Platos ungeschriebene Lehre”, sondern auch zum Beispiel die antik-griechische ATOM-PHYSIK, wozu man in dem Schriftsteller DEMOKRITOS eine ALLGEMEINE VERSTÄNDNISSKIZZE für “Basisbausteine der Materie in Form von ATOMEN” gefunden hat – aber KEINE TECHNISCHEN HANDBÜCHER für ATOM-Stom oder ATOM-Bomben.

Die “aristotelischen Gottesbeweise” sind aber nicht nur “modern HOCHPRÄZISE” – sondern sie sind in einem gewissen Sinne gar nicht theologisch oder philosophisch – sondern ASTRONOMISCH und KOSMOLOGISCH, denn der STARTPUNKT des Aristoteles ist das ASTRONOMISCHE PROBLEM der STERNEN-BEWEGUNG und seine BEWEISFÜHRUNG ist sozusagen INDIREKT: Aristoteles RÄTSELT, was die ERSTE URSACHE der Bewegung im KOSMOS ist und erst danach kommt er auf die Frage, DASS, wenn es BEWEGUNG im Universum gibt, daß man dann doch eigentlich VERMUTEN müsste, daß diese BEWEGUNG einen PERSÖNLICHEN URHEBER haben müsste, welchen man GOTT nennt, weil nämlich dieses GOTT-Wort bislang noch von NIEMANDEM aus den Lexika gestrichen werden konnte! Ja, vielleicht wurde das “Gott-Wort” gar nicht von sterblichen Menschen “erfunden”??!!

Wir können noch einen Schritt weiter gehen: INDIREKT “erschliesst” Aristoteles die “Existenzvermutung eines KOSMISCHEN GOTTES” – aber STILLSCHWEIGEND setzt er etwas voraus, was so selbstständlich für die alten Griechen war, daß man es nicht aussprechen mußte, nämlich daß die ALTEN Götter sich IM WELTRAUM BEWEGEN konnten und auch BESTIMMTE KOSMISCHE KOORDINATEN als Heimatwelten hatten und zwar a) die URANISCHE Götterfamilie der alten Griechen und b) die nachfolgende Götterfamilie der OLYMPIER um ZEUS herum, welche die Uranier ziemlich ruppig verdrängt hatten. Ich weiß jetzt nicht auswendig, wer die “SATURNIER” bei den alten Griechen waren.

Wenn ich das etwas süffisant im Hinblick auf die ANTHROPOSOPHEN (des Rudolf Steiner) anmerken darf: Für die alten Griechen waren ihre Götter PERSONEN mit einem bestimmten REALITÄTSGRAD – und KEINE “reinen Geistwesen” oder “Planeten-Archonten” oder ähnlich “wenig greifbare” Wesenheiten, wie man heute dem alten sogenannten “gnostisch-neuplatonischen Bücherhaufen” meinte, entnehmen zu sollen, der zeitlich bis ungefähr 700 n.Chr. reicht und ein wildes Sammelsurium von WISSENSRESTEN ist, die dann auch stark “durcheinander” geraten sind.

Kurz und gut, wenn ich so hin- und her überlege, drängt sich mir plötzlich ein ganz anderes MOTIV auf, WARUM sich Aristoteles die Arbeit der “aristotelischen Gottesbeweise” gemacht haben KÖNNTE: Griechische ALTE GÖTTEr düsten nämlich nicht nur um Welraum herum, sondern waren derartig verlottert in ihen ganzen Liebesgeschichten, daß sich die griechischen Schriftsteller irgendwann OFFEN LUSTIG machten über SOLCHE Götter fern aller ERHABENHEIT, welche also VIELE MENSCHLICHE UNARTEN zeigten. Wir können das nicht mehr nachträglich genau feststellen, aber vielleicht war Aristoteles über diese Art Lotterleben-Götter sozusagen verzweifelt und SUCHTE DESHALB, OB NICHT IRGENDWO noch was BESSERES zu finden wäre, woraus dann seine Vermutung eines KOSMISCHEN UNIVERSALEN SCHÖPFERGOTTES “entstand”?? Ich weiß es nicht – und wie sollte ich es auch wissen? Aber wenn ich das sagen darf: Wenn man die ältesten Teile der Bibel der Hebräer und Christen im Alten Testament nimmt, dann stösst man manchmal auf ENTSETZLICHE Berichte über ENTSETZLICHE Taten, zum Beispiel daß Mütter ihre Kinder “gekocht” haben, damit ein böser König sie essen sollte. Der heutige Mensch erschrickt etwa, weil es VERDRÄNGT wurde: UNSERE VORFAHREN WAREN MENSCHENFRESSER – und zwar “noch gar nicht so lange her”! Mit dem FORTSCHRITT der “Forschrittsapostel” ist es also eine WACKELIGE SACHE, bedenkt man die PRIMITIVITÄT, welche in uns Menschen versteckt bis heute lauert!

Ich versuche ein ingenieurstechnisches Zwischenergebnis: Die ERSTEN Christen der VÄTERZEIT haben KEINESWEGS geirrt, als sie ALTGRIECHISCHE VORLÄUFER und Schriftsteller als VORBEREITER akzeptierten, übrigens genausowenig wie jene aramäischen Hebräer, welche ungefähr 300  v.Chr. – 300 n.Chr. die GRIECHISCHE SEPTUAGINTA-VERSION der jüdischen Bibel erstellten. Da besteht eine GEISTESVERWANDTSCHAFT, die EXKLUSIV ist, weil sie nämlich woanders fehlt, wobei ich ALLERDINGS einräumen muß, daß von den ALTEN GRIECHEN sehr WOHL Beziehungen existierten zu den ALTEN ÄGYPTERN (Platon, Solon, Pythagoras haben in Ägypten GELERNT, angeblich), jedoch eher weniger Beziehungen zu den ALTEN SUMERERN (in Mesopotamien/Irak), welche ansonsten im Alten Testament als VORLÄUFER genannt werden. JEDOCH FOLGERN wir versuchsweise: WEIL NICHT ALLE MENSCHEN BÜCHERMENSCHEN sind so wie du und ich, sondern vielleicht Bauern und Bienenzüchter, DESHALB MUSS ES NOCH ANDERE MÖGLICHKEITEN geben für eine ANNÄHERUNG des Menschen AN GOTT und die “göttlichen Sphären” der gott-dienenden Engel! Woraus wir urplötzlich erkennen, daß nicht einmal Gott ALLES ALLEIN machen muß wie heutige Schulkinder, wo Eltern und Lehrer nichts mehr erklären, sondern daß er BOTEN hat, was die Übersetzung ist von lateinisch “ANGELUS”, später ENGEL und auch von “Mala’ak Jahwe” = “Bote Gottes” im Alten Testament der Bibel.

Vielleicht kann man so sagen: “aristotelische Gottesbeweise” sind SCHWERE geistige Nahrung für Elite und für Kopfmenschen, was ein bekanntes INDIZ in der Alten Zeit ist, wo Religion Angelegenheit der ELITEN ist – nicht des Volkes.  Wen interessierten schon ARBEITER und SKLAVEN? Wir werden noch sehen, daß der Gottmensch Jesus Christus genau diesen Punkt ganz massiv ÄNDERT, denn im Christentum können ALLE “erbberechtigte Kinder Gottes werden”, keineswegs bloß Geld- und Bucheliten.

Aber mehr GENERELL würde ich schon sagen: Bücher und Bücherwissen sind  schön und gut – kalos kai agathos – ABER wir wissen alle, daß Liebesbriefe SOFORT verblassen, wenn man sich endlich wiedertrifft, daß also GESCHRIEBENES bloß VORBEREITET auf das EIGENTLICHE, welches ist PERSÖNLICHE BEGEGNUNG MIT GOTT – also GANZ BESTIMMT kein “nettes Sonntagsgefühl” oder ein “Wohlfühlfaktor” des fortschrittlichen Sozialstaates!

Und PAUSE! Ich muß Geburtstag feiern, nämlich diesmal meinen EIGENEN! HOPPLA!

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2.8.4 HISTORY 4: Bilderstreit des (byzantinischen) Ikonoklasmus 726-845 n.Chr.

Der “byzantinische  Bilderstreit” – 726-845 WIKI DE URL    gehört zum Oberbegriff des “Ikonoklasmus” (des Bilderstürmens)  – WIKI DE URL https://de.wikipedia.org/wiki/Ikonoklasmus – welcher Ikonoklasmus  öfter und auch von ganz unterschiedlichen Akteuren veranstaltet wurde und sogar manchmal gar nicht religiös begründet war, sondern zum Beispiel politisch.

Der berühmte RELIGIÖS motivierte “byzantinische Bilderstreit” 726-845  ist in Westeuropa fast vergessen. Aber in der Orthodoxie IST ER BIS HEUTE WICHTIG. Denn ERSTENS hat es deswegen das 2. Konzil von Nicaea gegeben und etwas später noch eine Synode von Konstantinopel. Denn zweitens feiert die Orthodoxie bis heute ein EIGENES FEST deswegen, das genannt wird “Fest der Orthodoxie”, denn Orthodoxie empfindet die Wiederherstellung der Erlaubnis zur “Ikonenverehrung” als eine RETTUNG vor einem WESENTLICHEN VERLUST mit TIEFENDIMENSIONEN. Wir lesen: > >Dekret von 843 jährlich am ersten Sonntag der Fastenzeit in der orthodoxen Kirche als das Fest der Orthodoxie gefeiert < <, source Wiki DE “byzantinischer Bilderstreit, Abschnitt “Wiederhersellung der Bilderverehrung” URL https://de.wikipedia.org/wiki/Byzantinischer_Bilderstreit#Wiederherstellung_der_Bilderverehrung

Ich möchte hier nicht in Details gehen, aber doch anmerken dürfen, daß  orthodoxe Ikonen eventuell sogar noch “etwas mehr” sind  als die Theorie und Praxis des ägyptisch-pharaonischen TEMPEL-KULTBILDES, welches schon vor dem Christentum eine GROSSE BEDEUTUNG hatte, welche zum Beispiel und unter anderem zusammenhängt damit, daß der PHARAO als eigentlicher Vorsteher des Gottesdienstes in jedem Tempel Ägyptens galt. Orthodoxe benötigen keineswegs Photos aus dem Internet mit LICHTEFFEKTEN an und bei Ikonen und Orthodoxe halten Ikonen GRUNDSÄTZLICH für fähig, WUNDERTÄTIG zu werden, nämlich “miracleworking”. Und Orthodoxe sind ZIEMLICH überzeugt, daß ihre Ikonen sie in gefährlichen Zeiten der Verfolgung beschützt haben – und immer noch beschützen.

Damit will ich warnen, daß KEIN DIREKTER ideeler und inhaltlicher Zusammenhang besteht mit der fast 500 Jahre späteren evangelisch-protestantischen Ablehnung von katholischen Heiligen-Figuren und Heiligen-Bildchen in der Nachfolge Martin Luthers. – und auch nicht mit dem sogenannten “islamischen Bilderverbot”, welcher Islam kurz vor dem byzantinischen Streit  ungefähr ab 620-750 seine stärkste Expansionsdynamik hatte. Wenn ich das anmerken darf: Angehörige des Islam haben mir VERSICHERT, daß islamische BILDERVERBOTE – unter anderem durfte Mohammed  angeblich NIE OHNE GESICHTSCHLEIER dargestellt werden! – nicht immer konsequent oder total waren und offenbar einen gewissen Rigorismus einer SPÄTEREN Zeit kennzeichnen, die sich schon vom GEIST des ANFANGS in der Zeit des Proheten selbst entfernt hatte.

Der orthodoxe Streit hatte unter anderem eine Tiefen-Dimension, wo es darum ging, ob oder ob nicht “HEILIGE ABBILDER”das ABGEBILDETE in einem gewissen Sinne SIND, und zwar in der speziell altgriechischen Art und Weise eines “SYMBOLON”, wo BILD, TEXT und BEDEUTUNG (Allegorie, Anagogik) fast wie in der viel späteren BAROCKEN EMBLEMATIK zusammenwirken. Man könnte sogar zugespitzt sagen: Aus dem – an sich regulären – GOLD-HINTERGRUND, der das TOR zu einer HÖHEREN WIRKLICHKEIT darstellen soll, tritt ABGEBILDETES in einer derartig INTENSIVEN Weise “hervor”, so daß sich Orthodoxe ALLEN ERNSTES mit ihren Ikonen UNTERHALTEN – und zwar durchaus mit einer anderen Intensität, als sich der Wohlstandsdeutsche mit Autismus-Tendenz mit seinem Hund unterhält! Es werden hier jedoch MYSTERIEN tangiert – und ich mache es wie Herodot und eile weiter. Und wer es genauer braucht, kann ja geweihte orthodoxe Priester fragen.

Als ich dachte, daß hier jetzt fertig wäre, fiel mir plötzlich wieder ein, was ein orthodoxer Priester einmal in einer Liturgie im Essenmer Dom gesagt hat: GOTT hat dem MENSCHEN die BILDER der IKONEN gegeben und er hatte nichts dagegen, daß original-echte orthodoxe Kirchen und Tempel normalerweise von Bildern überall überquellen – ABER was der moderne Mensch mit stundenlangem Fernsehen macht, führt zu einer BILDER-ÜBERFLUTUNG des menschlichen Gehirns. Ich ergänze: Nachdem im Internet behauptet worden ist, daß 9/11/2001 in New York, wo die Twintower Hochhäuser zerstört wurden, eine LASER-SCHOW war, die den Einsatz von NEUARTIGEN Energiewafffen – “directed energy weapons mit STAUB-output bei minimierter Atomstrahlung – verdecken und tarnen sollte, sehe ich die REALE GEFAHR daß sogenannte “unkontrollierte shadow-investors” Lasershow-Fernsehtechnik als KOMPONENTE in VIRTUAL REALITY einbauen, die “täuschend echt” aussehen und “sich anfühlen” soll.

Ich halte das hart fest: Westliche Kirchen in Europa haben HEUTE oft KAHLE WÄNDE und zeigen oft einen GRELL-WEISSEN ANSTRICH, der an KLINIK und LABOR erinnert, wo zusätzlich eine NEUE LICHT-TECHNIK angewendet wird, die meinen Augen teilweise weh tut, wohingegen orthdoxe Kirchen und Tempel normalerweise überall ausgemalt sind und grosse IKONEN-Wände haben, genannt Ikonostasen (vorne am Altarraum) und in MYSTISCHES HALBDUNKEL getaucht sind, daß METAPHYSISCH begründet ist: DENN DAS LICHT GOTTES ERSCHEINT IN DIESER WELT ALS DUNKELHEIT, wie ich einmal irgendwo aufgeschnappt habe.

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2.8.5 – HISTORY 5:  “filioque”-Streit 1054 n. Chr.

Wir kommen jetzt zu einem PHILOSOPHISCHEN Streit, der bis heute als URSACHE eingeschätzt wird für die SPALTUNG zwischen West- und Ostchristen im Jahre 1054 – siehe Wikipedia “Morgenländisches Schisma” URL https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenl%C3%A4ndisches_Schisma – nämlich zum “filioque”-Streit.  Es geht bei diesem Streit um die ERGÄNZUNG eines einzigen Wortes in das CHRISTLICHE GLAUBENSBEKENNTNIS, und zwar wo es sinngemaäß heisst, daß der HEILIGE GEIST – die dritte Göttliche PERSON (nicht das “Welt-Gesetz”  oder der “Welt-Geist” der antiken Heiden)  “vom Vater UND VOM SOHNE ausgeht” – und nicht wie bisher wie bei den Orthodoxen NUR “vom Vater”.

Ich darf ULTRAKURZ zum Einstieg ins Problem andeuten:

Obwohl “Gott Vater” und “Gott Sohn” beide zur Sphäre der GÖTTLICHEN – sogenannt ontologischen – SEINSFÜLLE gehören, ist “Sohn” für uns Menschen NICHT ANDERS DENKBAR als etwas BEDINGTES, während UNBEDINGTES ERSCHAFFEN nur  DEM VATER möglich ist. Für die ALTEN Philosophen etwa von Augustinus (354-430) bis 1000 n. Chr. war also das UNLÖSBARE Denkproblem, wie der BEDINGTE SOHN die UNBEDINGTE SEINSFÜLLE des VATERS haben konnte, um die “dritte göttliche Person” überhaupt “hervorgehen” zu lassen. Das würde auf Englisch ungefähr so zu formulieren sein: A caused cause cannot be a perfect  nor sufficient cause for the non-caused ETERNAL PLATONIC IDEA nor for GOD, which latter is conceptualisized with  HIGHER ONTOLOGICAL POTENTIAL. Ich gebe zu: das ist ein EINSTIEG, keine ausreichende “Auseinanderfaltung” des Problems.

Wir brauchen uns aber hier nicht in Details zu verlieren, weil ich nämlich 1: 100 WETTE, daß HEUTE in Deutschland fast keine Studenten der Philosophie mehr vorhanden sind, die überhaupt begreifen, UM WAS IM JAHRE 1054 GESTRITTEN worden ist. Klammer auf: 1054 ist bloß ein zeitlicher Fixpunkt, denn in Wirklichkeit ist gestritten worden ungefähr 800 Jahre, eben WEIL es ein ECHTES und vertracktes Problem ist. Das “filioque” ist dann auch erst  irgendwann auf einem Konzil zwischen 1200 und 1300 FORMAL Als GLAUBENSLEHRSATZ und DOGMA “formuliert” und “festgelegt” worden.

Now fasten seatbelt: Was uns Heutigen wie Haarspalterei vorkommt, finde ich PLÖTZLICH wieder in einem Buch über die AKTUELLE und TOTAL ABGEFAHRENSTE HEUTIGE HYPERPHYSIK als einer “skalaren Aetherphysik im Fastvakuum beim Zero-(Temperatur)-Punkt” mit alchemistisch-esoterischem Touch” : Farell, Joseph P.: The Philosopher’s Stone. Alchemy and the SECRET RESEARCH for EXOTIC MATTER; Port Townsend/WA: Feral House 2009, chapter: “The problem of Alchemy’s Survival: The Triune Stone and the Augustinian Trinity2, p. 43 ff

Und jetzt, Ladies and Gentlemen, lernen wir etwas, was wir gar nicht lernen wollten: WENN DIE BASIS-PHILOSOPHIE GEÄNDERT WIRD, dann sollten wir Auschau halten nach einer GEÄNDERTEN PHYSIK – und zwar fast perfekt im aristotelischen Sinne der Einteilung des Wissens in “peri tes PHYSEOS” und “META tes physeos” (ich hoffe ich habe den richtigen griechsichen Artikel erwischt?), also in “Physik und was NACH der Physik kommt”. Ich verdeutliche, worauf ich hinauswill: Aristoteles gibt eine Einteilung des Wissen, welche bereits eine AUSSAGE und BEHAUPTUNG enthält, daß, was uns heutigen als PHILOSOPHIE vorkommt, möglicherweise einen PHYSIKALSICHEN TOUCH hat. Aber auch umgekerht gilt bei den alten Griechen: MAN KANN KEINE PHYSIK haben – im altgriechsichen Sinne – OHNE eine AUSREICHENDE RELIGIÖS-PHILOSOPHISCHE GRUNDLAGE! Wir stutzen verblüfft: WAS HAT RELIGION MIT PHYSIK zu tun? Und noch viel schlimemr: In welchem Sijnne kann PHYSIK “religiös” sein?

Wir müssen noch weiter und ich halte BIS HIERHIN fest den HEUTIGEN AKTUELLEN GRUNDSATZSTREIT zwischen der HEUTIGEN Wissenschaft und dem “altägyptisch gefärbten” Christentum: Insoweit das Christentum KEINE ALCHEMIE und KEINE MAGIE ist, besteht ein UNHEILBARER STREIT zwischen der heutigen Hyper-Wissenschaft in der Physik und im “Philanthropismus” und dem Christentum – ein STREIT der keineswegs bloß THEORETISCH ist, sondern letztlich sogar eine Rolle spielt beim aktuellen sogenannten “Ukraine-Krieg”.

Damit haben wir NICHT IM VORAUS gerechnet und plötzlich wird es TÖDLICH UNANGENEHM, denn der Gegensatz “alte Religion – neue Hyperphysik” betrifft  nicht nur streitende Menschen, sondern auch einen STREIT in den Sphären ÜBER dem Menschen, nämlich letztlich den Streit ZWISCHEN GOTT und seinem Erz-Widersacher, dem SATAN oder SCHEITAN oder Teufel – und wir eilen weiter!

Ich möchte allerdings noch eben auf die Schnelle anmerken dürfen: Von der MENSCHLICHEN Seite aus ist SCHEINBAR “kein Unterschied” zwischen einer rein innerweltlichen “Philanthropie” und der christlichen Sozialarbeit der “Caritas” – genausowenig wie SCHEINBAR kein Unterschied ist zwischen einer mathematischen Formel eines GOTTLOSEN VERSTANDES  und eines GOTTGLÄUBIGEN VERSTANDES – aber in der “philosophischen QUALITÄT liegen WELTEN und ABGRÜNDE dazwischen.

Anders gesagt: Das Arbeitsprogramm des gottlosen Staates von einer ANGEBLICHEN  INDIFFERENZ, die mehr oder weniger ALLES gelten lässt, ist INNERLICH SEHR VERSCHIEDEN von einer “ALLUMFASSUNGSTENDENZ” der göttlichen Liebe.

Noch anders gesagt: Wir tun sehr wohl GUT daran, zu fragen:

  • Welche ÜBERZEUGUNGEN hatte Angela  Merkel oder Wolfgang Schäuble?
  • Welchen Gott oder Nicht-Gott hat Bill Gates?
  • Nur bei Olaf Scholz können wir uns die Fragerei sparen, denn er hat bereits offiziell zu Prokoll gegeben, daß er “KONFESSIONSLOS” ist – was immer das EXAKT bedeuten mag. (Es könnte zum Beispiel sein, daß Olaf Scholz uns seine TATSÄCHLICHEN Überzeugungen in der Gottesfrage ABSICHTLICH verschweigt, zum Beispiel weil er besonders LISTIG ist oder besonders DESINTERESSIERT…)
  • Ausserdem war Franz Müntefering, vor kurzem sogar “Hobby-Dichter”, so freundlich, das Publikum wie folgt zu informieren: > >  „Ich war gläubiger Katholik, bin so groß geworden. Aber ich glaube nicht mehr. Weder an Gott noch an die Schöpfung noch an das ewige Leben noch an den Himmel“, sagte er der „Bild am Sonntag“. „Inzwischen mag ich nicht mehr akzeptieren, dass die Kirche sich als Staat im Staat versteht und darstellt. Das finde ich außerordentlich anstrengend.“ < < (source: Müntefering: Scharfe Kritik an der Kirche   in: OVB Heimatzeitungen (Chiemsee, Rosenheim) – 10. Juni 2024 – URL https://www.ovb-heimatzeitungen.de/politik/2024/06/09/muentefering-scharfe-kritik-an-der-kirche.ovb

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2.8.6 – History 6: Die unglaubliche Story der angeblichen “4 solas” und 4-Basta-Prinzipien des Martin Luther. Oder: die ZWEITE GROSSE GEISTIGE SPALTUNG EUROPAS, die BIS HEUTE WIRKT.

Die “4 solas” des Martin Luthers schlagen wir einfach im Lexikon nach und finden:

  • Sola Fide (allein der Glaube)
  • Sola Scriptura (allein die Schrift)
  • Solus Christus (allein Christus)
  • Sola Gratia (allein die Gnade)
  • Soli Deo Gloria (Gott allein gehört die Ehre)

Wir zählen nach und stellen fest: Es sind nicht 4 “solas” sondern “5 solas” – und das “5. Sola” = “Soli Deo Gloria” ist später das Motto der JESUITEN des Ingnacio de Loyola geworden.  HOPPLA!

Damit ich hier fair bleibe, weise ich jetzt eine evangelisch-protestantische Quelle mit KOMMENTAR nach: source: Die 5 Solas der Reformation; in “Christozentrisch” (protestantisches Blog?) URL https://christozentrisch.net/fragen-und-antworten/die-5-solas-der-reformation/ – Man lese das selbstständig, denn ich selbst bin irgendwie genetisch unterbelichtet und mir ist Lutherismus bis auf den heutigen Tag WESENSFREMD GEBLIEBEN – und zwar obwohl meine Familie mütterlicherseits in Mehrheit französische (und protestantsiche) Hugenottenflüchtlinge waren, die etwa um 1750 herum vom protestantischen Preussen aufgenommen worden waren.

Was mir jedoch hier auffällt, ist, daß die KATHOLISCHE KRITIK – trotz der Sittenlosigkeit und Verlottertheit der Katholiken zu Luthers Zeiten, die VIELLEICHT schlimmer war als unsere heutige  (vielleicht auch nicht?) – in meiner Bildungssozialisation bis heute “irgendwie schon einleuchtend” wirkt.

Luther sagt: NUR DER GLAUBE zählt!  Die Katholiken antworteten: Nein, der Glaube braucht GLAUBENSTATSACHEN! (Zum Beispiel damit er nicht zu einer lächerlich-kindischen SELBSTHYPNOSE und AUTOSUGGESTION wird.)

Luther sagt: NUR DIE HEILIGE SCHRIFT zählt! Die Katholiken antworteten: Nein, SEHR VIELES muß aus der TRADITION ergänzt werden. (Zum Beispiel wissen wir nur aus der Tradition, wie man Kirchen baut, wie man Glocken giesst, wie man in der Kirche singt, welche Gottesdiensttexte für welches Fest und welchen Tag genommen werden müssen und etliches mehr!)

Luther sagt: NUR CHRISTUS zählt! Die Katholiken antworteten: Nein, da kollidiert etwas mit dem DREIEINEN GOTTES-KONZEPT (das auch Luther hat)  und da kollidiert etwas mit den Helfern Gottes, den ENGELN und HEILIGEN.

Luther sagt: NUR die Gnade zählt! Die Katholiken antworteten: Nein, Gnade schliesst MITWIRKUNG des Menschen NICHT AUS – zum Beispiel durch ASKESE = Training;  Gnade schliesst auch nicht die spätere juristische KASUISTIK für Festsetzung von Sündenstrafen aus, die dann mit ABLÄSSEN für TEUER Geld zu Nutz und Frommen der Kirchenfinanzen reduziert werden konnten.  Aber GANZ BESONDERS und SPEZIELL: ist der Luther KURZSCHLUSS des  “Pecca fortiter” = “Sündige flott und heftig drauflos” FALSCH bis zur Unerträglichkeit:  DAMIT MEHR GNADE zuerst MEHR SÜNDEN. Leute, wenn das wirklich gelten darf, dann brauchen wir keine Gefängnisse für Übeltäter mehr!

Es gibt noch eine Sache, die Luther übersehen hat: Gottes Gnade ist keine ISOLIERTE EINZEL-Grösse, sondern hängt zum Beispiel zusammen mit Gottes Gerechtigkeit und auch mit anderen göttlichen Eigenschaften, welche zum Beispiel die aramäisch-hebräische Esoterik zusammengefasst hatte in dem Schema der “10 Sephirot” oder “Baum der Sephirot”

Ich breche hier einfach ab, um gerechterweise zu ergänzen: Luther war höchstwahrscheinlich “manisch-depressiv” oder wie man heute sagt “bipolar” KRANK und sogar Lutherische haben HEUTE zugegeben, daß einige von Luthers ZEITBEDINGTEN Äusserungen HEUTE einfach nicht mehr haltbar sind – und an und für sich geändert und gereinigt werden könnten, zum Beispiel Luthers Einstellung im Bauernkrieg, zum Beispiel Luthers Einstellung zu aramäischen Hebräern.

Was aber bleibt  ist für mich das GROSSE HISTORISCHE RÄTSEL, wie LUTHER, WICLIFF und HUS zuerst zum DOMINIERENDEN ZEITGEIST werden konnten und dann HEUTE zur MEHRHEITS-RELIGION des heute dominierenden ANGLOAMERIKANISCHEN BLOCKS – und zwar TROTZ ihrer OFFENSICHTLICHEN PHILOSOPHISCHEN SCHWÄCHEN und QUIRKS! Muß man oder kann man diese Beobachtung verstehen oder mißverstehen in dem Sinne, daß MANCHMAL der GEIST DER ZEITALTER VERDUNKELT wurde, um BEEINFLUSSBARE MENSCHEN in BESTIMTME RICHTUNGEN ZU FÜHREN und sogar  IRREZUFÜHREN???

wie dem auch sei: Zwischen Gottes GERECHTIGKEIT und GOTTES GNADE und den ANDEREN GOTT-Eigenschaften BESTEHT ein BEZIEHUNGSGEFLECHT, welches ÜBERTREIBUNGEN ausschliesst und GEGENSEITIGE ABHÄNGIGKEITEN bewirkt, welche AUSGLEICHEND MILDERND wirken und EXTREME VERMEIDEN, wie dies zum Beispiel ganz ausgezeichnet im “Baum der 10 Seophirot” in der aramäisch-hebräischen Esoterik vorkommt.

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History 7:

Das moderne UFO-Problem(chen)

Ingenieurstechnisches Zwischenergebnis:

Mesnchen mit Erkenntnis und Informationen sollen und können ETWAS tun, was niemand sonst tun kann!

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*11.06.1953, Bremen, Germany - long years in Neuss/Germany