Warum ich nicht in der deutschen GEMA bin

Ich bin aktuell mit einer Neu-Aufstellung und Umorganisation beschäftigt für meine Musik-Produktionen – sound und Musiknoten – und stoße dabei erneut auf die Frage:

GEMA-Mitgliedschaft JA oder NEIN?

Ich mache dazu folgende ABSCHÄTZUNG mit veröffentlichten ROHDATEN:

Die GEMA schüttet in 2021 ungefähr 800 Millionen Euro aus an ungefähr 80.000 Mitglieder, was 10.000 Euro pro Mitglied pro Jahr ergibt.

Es kommt noch schlimmer!

Wir müssen nämlich nicht eine GAUSS-Normalverteilung benutzen, sondern eine Lorenz-Konzentrationskurve und würden dann für eine GÜNSTIGE und optimistische  LORENZ-HYPOTHESE durchprüfen den Fall, daß 20% aller GEMA-Mitglieder mindestens 80 % aller Einnahmen erhalten, also 16.000 Mitglieder erhalten 640 Millionen.

Wir sehen etwas ERSCHRECKENDES: Jetzt bleiben für 64.000 Mitglieder nur noch 160 Millionen – und das sind dann 2500 Euro pro “nicht-präferenziertes Mitglied” pro Jahr.

Ich komme zu folgendem OEKONOMISCHEM URTEIL: Der / die junge Musikproduzentin hat von GEMA keinen “positiven und selbsttragenden” Finanzeffekt!

Aber das ist noch nicht alles: für die oben ermittelten “paar Piepen” muß man jede Menge JURISTISCHE KRÖTEN schlucken:

– nicht verständliche WAHRNEHMUNGSVERTRÄGE mit teilweise RECHTEABTRETUNGEN,

– jede Menge bürokratische Prozeduren,

– eine automatische Anbindung an das Steuereintreibungssystem

– und einen GEMA-eigenen Schnüffeldienst, der sogar kleine Copy-Shops behandelt wie “VERDÄCHTIGE”.

Es geht aber NOCH SCHLIMMER.

Ich empfehle zur Lektüre:

– Wikipedia DE “GEMA-freie Musik” URL https://de.wikipedia.org/wiki/GEMA-freie_Musik

– Wikipedia DE  ” Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte  ” (GEMA)  URL https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_musikalische_Auff%C3%BChrungs-_und_mechanische_Vervielf%C3%A4ltigungsrechte

 

Um es höflich auszudrücken: Die GEMA hält ihre eigenen Prozeduren für derartig UNDURCHSCHAUBAR, daß sie Einzelmitgliedern von Musikproduzenten eine VOLLMACHTERTEILUNG zur Durchführung dieser Prozeduren durch FACHANWÄLTE und/oder spezialisierte Steuerberater vorschlägt.

Ich komme zu folgendem VERNCIHTUNGSURTEIL:

Das GEMA-System kann OHNE NENNENSWERTEN VERLUST für den kleinen Einzel-Musikproduzenten ABGESCHAFFT WERDEN.

Diese erneute Überprüfung führt zu folgender Handlungsalternative:

Buike Science And Music wird auch weiterhin nicht an GEMA teilnehmen (noch dazu mit 150 Euro Startkosten und 50 Euro Jahres-Mitgliedsbeitrag!)

Buike Science And Music rät den kleinen Einzel-Musikproduzenten im Gegenteil, die MUSIKALISCHE INSPIRATION ganz woanders zu suchen, nämlich bei den (griechischen) MUSEN!

Und da ist noch etwas: Wir haben zwar 800 Millionen (ungefähr 1 Milliarde) GEMA-Ausschüttung in 2021 – aber der GESAMTUMSATZ der MUSIKINDUSTRIE beläuft sich jährlich auf irgendwas von 60 Milliarden oder so aufwärts!

Mir bleibt die Spucke weg: Ja, wie KRANK ist das denn?

Äusserst mißvergnügt:

buike Science And Music

Aufrufe: 10

Veröffentlicht am
Kategorisiert in music Verschlagwortet mit

*11.06.1953, Bremen, Germany - long years in Neuss/Germany