Russia Today entdeckt neue Sprache: Baerbockisch

Russia Today schreibt ausführlich über “Baerbock-Deutsch”. Zuerst wollte ich mir Sorgen machen – und stieg deswegen auch gleich in den Verifikations-Arbeitsprozess ein – also Bundestagsprotokoll der “Befragung der Bundesregierung” (mit Annalena Bearbock zusammen mit der Bundesbildungsbildungsministerin), Mi. 19.04.2023, 96. Sitzung des Bundestages, Tagesordnungspunkt 13:00 – von Russia Today korrekt verlinkt! – dann aber auch Phoenix TV Live video in youtube und zwar MIT TRANSSKRIPT / Untertiteln.

Als ich jedoch sah, daß ich irgendwas bei zweimal 60 Seiten Text hätte durcharbeiten müssen, schreckte ich zurück.

Ich formuliere also eine ÜBERLEGUNG, die NICHT auf eigener Durchsicht der PROTOKOLLE basiert, wie folgt: Das spezielle Baerbock-Deutsch ist KEINE LINGUISTISCHE VARIANTE des NEU-HOCHDEUTSCHEN, sondern ein “ideosynkratisch verändertes” PERSÖNLICHES DEUTSCH, das”ähnlich wirkt” wie RAPPER-DEUTSCH – und sehr möglicherweise auch ÄHNLICHE chemische und neurologische Voraussetzungen hat. Man könnte mit anderen Worten sagen: “Baerbokisch” ist ein INDIZ – aber kein Beweis – für spezielles Freizeitverhalten, das der Öffentlichkeit an sich egal sein könnte, würde Frau Baerbock nicht ein ÖFFENTLICHES AMT ausfüllen müssen – und zwar ein nicht ganz unwichtiges!

Immerhin LERNEN wir von RUSSIA TODAY: Sprachbeobachtung von AUFFÄLLIGKEITEN liefert INDIZIEN, so daß man auf URSACHENSUCHE geschickt wird und SENSIBILISIERT wird für SPRACHGEBRAUCH.  VERÄNDERTES SPRACHVERHALTEN könnte eventuell auch bei Robert Habeck vorzuliegen – und vielleicht ähnliche Ursachen haben wie bei Annalena Baerbock.

Ich bin aber trotzdem relativ gewiss, daß es ein EIGENTLICHES und EIGENSTÄNDIGES “grünes Neudeutsch” in einem wissenschaftlichen linguistischen Sinne NICHT GIBT!

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source:  Wirrwarr und gefährliche Ahnungslosigkeit – Baerbocks Befragung im Bundestag ; in Russia Today RTde – 20.04.2023 – URL https://rtde.live/meinung/168127-baerbock-wird-befragt-durcheinander-und/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email

Bezug: 96. sitzung des Bundestages – Mittwoch, 19.04.2023 –  Tagesordnung 13:00: Befragung der Bundesregierung mit annalena Bearockl und mit Bildungsminsiterin  – sihe Bundestagsportokolle und Phoenix TV live-video in youtube mit Transskript/Untertiteln

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Zitat 1:

> Am wohlsten fühlte sie sich zu Beginn, als sie mit der Redezeit noch aus dem Vollen schöpfen und mit endlosen, nicht gerade gelungenen Bandwurmsätzen ihre Vorstellungen ausbreiten konnte. So etwa, als sie auf die erste Frage aus der CDU, die noch mehr Unterstützung für Taiwan forderte, ihre bekannte Position wiederholte und mit den Worten schloss: “… und was manchmal hier dann vielleicht in der Berichterstattung nicht ganz so deutlich gesehen worden ist: Als der französische Präsident dort war, ist ja auch eine französische Fregatte durch die Straße von Taiwan deutlich gefahren und hat damit deutlich gemacht, dass wir eben das Verständnis mit Blick auf die Freiheit dieser so für den Welthandel wichtigen Route als Europäer gemeinsam beieinanderstehen.”

Nun ja. Im schriftlichen Protokoll wurde diese Passage – wie andere Baerbocksche Stolperer – so weit redigiert, , dass ein grammatikalisch vollständiger Satz daraus wurde, so wie auch alle anderen Wortneuschöpfungen diskret unterschlagen werden (Sellschaft statt Gesellschaft, Griff statt Begriff). So, wie sie tatsächlich gesagt wurden, enthüllen diese Sätze allerdings mehr. <

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Zitat 2:

Nach der ersten Frage aus der AfD-Fraktion gelingt das dann nicht mehr. Befragt wurde Frau Baerbock nach einer E-Mail, die von einem Referat im deutschen Auswärtigen Amt an die Botschaft in Pakistan gegangen sein soll, damit dort auch in möglicherweise gefälschte afghanische Pässe Visa erteilt werden. Woraufhin Baerbock zwar mit besonders viel Pathos antwortete und mit Begriffen wie Rechtstaatlichkeit um sich warf, nur leider nicht beantwortete, ob es diese Mail gab oder nicht. Wenn man ihre langen Ausführungen hört, wird einem noch nicht einmal klar, ob sie das selbst überhaupt weiß. Aber auf jeden Fall meinte sie zu wissen, dass jetzt irgendwo das Stichwort Frauen und Kinder fallen muss. “Und deswegen habe ich mit den Pakistani eine Vereinbarung getroffen, dass Menschen über ihre Grenze kommen können, auch wenn sie keine Pässe haben, weil Pässe dort nicht ausgestellt werden, wir können alle froh sein, dass wir Reisepässe haben können, um zu reisen. Das funktioniert da nicht. Und deswegen haben wir dafür gesorgt, dass Frauen und Kinder, insbesondere solche, oder Anwältinnen, Rechtsanwältinnen, schnellstmöglich aus Pakistan rauskommen können.”

Wenn man versucht, Baerbockisch ins Deutsche zu übersetzen, würde das heißen: weil den Leuten keine Pässe ausgestellt werden, kommen sie ohne Pässe – was dann logisch ergeben würde, dass die Pässe, in denen dann Visa erteilt werden, nicht nur gefälscht sein können, sondern geradezu gefälscht sein müssen (außer, die afghanische Botschaft in Islamabad würde sich jedes Bein ausreißen, um entschwindende Staatsangehörige ohne Papiere schnell noch mit ordentlichen Dokumenten auszustatten). Aber eben das hat sie nicht gesagt, sondern nur etwas, das man auf diese Art deuten kann, wenn man voraussetzt, es wäre wirklich ein Sinn in dieser Antwort zu finden. <

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*11.06.1953, Bremen, Germany - long years in Neuss/Germany