Trianon: Warum Ungarn Europa nicht vertrauen kann

 offener Brief

Aktuell plage ich mich wieder einmal auf meiner neuen Geige mit den “ungarischen Tänzen” von Brahms – Joachim- denn ich habe eine angeborene Liebe zu Ungarn – kein Mensch – ausser ich selbst – weiss, warum!

Bei der Gelegenheit denke ich dann natürlich an Ungarn und Europa, was bekanntlich irgendwie nicht so richtig funktioniert.

Ich rätsel: WARUM funktioniert es nicht?

Und mir dämmert: Die Ungarn sind nicht DOOF.

Denn die Ungarn haben TRIANON nicht vergessen!

Was aber  ist  und soll sein “Trianon”?

Well Trianon ist der Ort, wo in Paris, Versailles-Trianon im Jahre 1920 der VERTRAG von TRIANON geschlossen wurde, der bezeichnet wird wahlweise als Friedensvertrag oder als FriedensDIKTAT. 

Der Vertrag von Trianon wird allerdings in UNGARN ganz anders “erinnert”: Trianon das ist, als 4 von 5 Teilen Ungarns abgeschnitten wurden. Etwas frontaler gesagt: Das heutige Ungarn sind nur noch 20% von dem, was einemal die “Länder unter der heiligen Stephanskrone” gewesen sind.

Wir müssen das herausmeisseln: 1/5 sind geblieben, 4/5 sind weg! Übersetzt für Amerikaner: von 1000 Euro sind 800 Euro weg und bloß noch 200 Euro als Hungerbrot geblieben!

Und danach – von 1920 – 1990 – wurde Ungarn – sagen wir höflich – VERÄPPELT, zuerst mit dem RECHTS-Faschismus und danach mit dem LINKS-Faschismus, genannt “Kommunismus.Sozialismus”.

Wenn ich also Ungar wäre, hätte ich ziemlich die Schnauze voll – und ich würde Europa NICHT GLAUBEN!

Im Gegenteil: Wenn ich Ungar wäre, dann würde ich mir folgende Frage stellen:

1920 haben die WELTMÄCHTE Franklreich, England und USA Ungarn 80 Prozent WEGGENOMMEN – und was wollen die HERRENMENSCHEN mit WELTMACHTGELÜSTEN, also  Frankreich, England und USA DIESMAL und HEUTE wegnehmen?

Wollen Frankreich, England und USA jetzt vielleciht auch noch Paprika und Puszta-Pferde KLAUEN – oder die berühmten Heilbäder von Buda RAUBEN?

Anders gesagt: In einem gewissen Sinne BEWUNDERE ich Victor Orban, der nämlich in einem Meer voller Gefahren und Wiedersprüche irgendwie navigieren muss.

Und ich VERMUTE: Für UNGARN und SPEZIFISCHE UNGARISCHE INTERESSEN ist es eine DENNKBARE und WIRTSCHAFTLICH GEWINNVERSPRECHENDE OPTION, nicht bloß auf Europa zu setzen, sondern die ALTEN – und sehr alten – Beziehungen mit Russland zu pflegen. Wenn ich das in der westlichen gesteuerten Volksverdummung überhaupt noch sagen darf: Ungarn hat eine gemeinsame Grenze mit der GUS, worunter zu verstehen ist die “Gemeinschaft der russischen Union”. Auf Hochdeutsch: Ungarn grenzt an die heutige Ukraine – und die Ungarn wissen mehr von der Westukraine, als die Europäische Union in Brüssel!

Oder noch etwas anders gesagt: Nachdem England nun endgültig klargestellt hat, daß Kontinentaleuropa für englische Weltmachtinteressen zu unbedeutend ist, sehe ich es als realistische Option, daß UNGARN AUS DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFT AUSTRITT.

further reading: EU-Müdigkeit in Ungarn: Folgt dem Brexit der Huxit?; in Russia Today – 28. August 2021 – Paul A. Nuttall – URL https://de.rt.com/meinung/123216-eu-mudigkeit-in-ungarn-folgt/

Denn wenn man für ein paar Milliönchen Subventionen seine SEELE an den Teufel verkaufen muß, dann fühlt man sich schlecht – jedenfalkls auf Dauer!

Klammer auf: Mit einer gewissen Erleichterung sehe ich, daß die Europäische Union mit den Landwirtschaften in Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien  “irgendwie nicht wirklich klar kommt” … Das sind Landwirtschaften, die, was wenig bekannt ist, sogar unter sowjetrussischer Vorherrschaft eine GEWISSE  EIGENSTÄNDIGKEIT bewahrt haben, die aber jetzt von der Europäischen Union am liebsten platt gemacht würde …Klammer zu!

Ich selbst aber werde auch weiterhin UNGARISCHE ZIGEUNERMUSIK / Romamusik  üben – auch wenn das überhaupt nicht in die Zeit und die Gegend passt …

Buike Science And Music

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*11.06.1953, Bremen, Germany - long years in Neuss/Germany